Plankstadter Liste ... Wir sind Plankstadt...









Sommerinterview: Plankstadter Liste hätte sich eine vollständige Umlegung des Antoniusquartiers bis zur Mehrzweckhalle gewünscht - „Erweiterung des Gebiets ist absehbar“

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 31.08.2019, Saskia Grössl

Plankstadt. Bei den zurückliegenden Kommunalwahlen hat sich in der Zusammensetzung des Gemeinderats einiges getan. Wie sehen die Fraktionen die Veränderungen, was wollen sie in der kommenden Legislaturperiode erreichen und was darf so bleiben, wie es ist? Das und mehr waren Fragen, die wir den Gemeinderatsfraktionen in einer Sommerinterviewreihe gestellt haben und die es bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause, am Montag, 23. September, zu klären gilt. Die Plankstadter Liste (PlaLi) hat die Fragen am schnellsten beantwortet. Ulrike Breitenbücher und Ulrich Kobelke als Vorsitzende des Ortsverbands und Gerhard Waldecker in Vertretung des Fraktionssprechers Stephan Verclas sprechen für die Vereinigung.

Die Mehrheitsverteilung im Gemeinderat hat sich mit der Kommunalwahl geändert. Wie gehen Sie damit um? Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?

PlaLi: Wir zeigen Gesprächsbereitschaft mit allen Fraktionen zum Wohle Plankstadts und seiner Bürger. Das Wahlergebnis zeigt auch die Mündigkeit der Bürger, die erkannt haben, dass sich die PlaLi im Rat immer konstruktiv eingebracht und engagiert hat. Viele Bürger wünschten sich einen anderen und besseren Umgang im Gemeinderat.

Was sind Ihre Ziele für die gerade begonnene Legislaturperiode?

PlaLi: Plankstadt weiter zukunftsfähig zu machen. Dazu ist es wichtig, über die gesamte Legislaturperiode im Gespräch mit dem Bürger zu bleiben und Anregungen und Kritik ernst nehmen. Zuhören muss eine entscheidende Eigenschaft unserer Fraktion sein. Im Gemeinderat selbst sollte auf mehr Vertrauen untereinander hingearbeitet werden und Entscheidungen sollten interfraktionell auch besprochen werden können.

Viele Dinge sind in der Gemeinde bereits am Laufen: Rathausneubau, Dienstleistungsgebäude auf dem Adlerareal, die beiden Neubaugebiete Antoniusquartier und Kantstraße Nord, um nur einige zu nennen. Welche Projekte und Vorhaben sind aus Ihrer Sicht als nächstes dran?

PlaLi: Zunächst ist es wichtig, die begonnenen Projekte zu einem guten Abschluss zu bringen. Unsere Forderung aus dem Wahlkampf bleibt bestehen, jedes Jahr eine Ortsstraße zu sanieren. Dabei werden wir die Entwicklung der Gemeindefinanzen stets gut im Auge behalten.

Wo sehen Sie in Plankstadt den meisten Verbesserungsbedarf?

PlaLi: Wir hätten uns eine vollständige Umlegung und Bebauung des Neubaugebiets Antoniusquartier bis hin zur Mehrzweckhalle gewünscht. Diese Erweiterung ist absehbar und wird zu erneuten Kosten führen. Diese Gesamtprojektierung hätte auch im Hinblick auf zu erwartende Kostensteigerungen auf einen Wurf gemacht werden müssen. Wir sehen außerdem Bedarf an sozialverträglichem Wohnungsbau, der im Baugebiet Kantstraße Nord nur sehr schwer umzusetzen sein wird. Bei einer Verlagerung der Sportplätze wäre dies auf dem Sportgelände wesentlich besser möglich gewesen, zumal Teile der anzulegenden Infrastruktur schon vorhanden gewesen wären. Eine Ortsbildverschönerung – auch im Hinblick auf das Jubiläum 1250 Jahre Plankstadt 2021 – wäre aus unserer Sicht ebenfalls nötig, wozu auch die Kreiselgestaltung und weitere Bepflanzungsmaßnahmen gehören. Ferner halten wir eine Planung weiterer altengerechter Wohneinheiten für wichtig, da hier in Zukunft ein steigender Bedarf zu erwarten ist. Hier ist besonders an den Bereich nahe der Mehrzweckhalle als künftige Erweiterung des Antoniusquartiers zu denken, da hier auch durch die neuen Märkte – es sollen ja ein Vollsortimenter und ein Drogeriemarkt angesiedelt werden – eine Versorgungsmöglichkeit bestehen würde. Nötig ist auch die Ausweisung weiterer Gewerbegebiete (A!real III – Am Ochsenhorn), da zahlreiche Interessenten schon jetzt vorhanden sind. Vor allem in dieser Hinsicht ist auch ein zügiger und zeitnaher Breitbandausbau notwendig. Unbedingt beachten möchten wir, dass bei allen ÖPNV-Planungen die Kommune bei diesen Planungen einbezogen und beteiligt wird. Bei der effektiveren Überwachung des ruhenden Verkehrs im Ort an neuralgischen und bekannten Punkten ist für uns auch eine Verbesserung vonnöten.

Und wo ist die Gemeinde aus Ihrer Sicht gut aufgestellt?

PlaLi: Bei den Betreuungsangeboten für Kinder. Das SIP-Projekt (Senioreninitiative) ist gut angelaufen, das möchten wir weiter ausbauen und fördern. Außerdem sehen wir ein gutes Kulturangebot durch die Bücherei und das Kulturforum als gebeben.

Was als größeres Projekt ansteht und wo noch einiges zu entscheiden ist, ist die Sanierung und der Anbau an die Mehrzweckhalle. Was ist für Sie dabei wichtig?

PlaLi: Es ist dringend gutachterlich zu klären, welche Möglichkeiten bei der Frage der Mehrzweckhallensanierung bestehen. Eine gute Abwägung bei der Frage nach Sanierung oder Abriss ist vorzunehmen. Hier sei vor allem das Stichwort der Kostengegenüberstellung genannt. Die zeitnahe Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses zum Bau einer zweiten Halle ist auch wichtig.

Klimaschutz ist derzeit in aller Munde. Welches Potenzial sehen Sie dahingehend in Plankstadt?

PlaLi: Man könnte durch gute ÖPNV-Angebote die Bürger selbst als Klimaschützer mitnehmen. Wichtig ist auch eine gute Beratung und Förderung bei privaten energetischen Wohnungssanierungen, auf diesem Gebiet sollte man die Bürger gut informieren.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Haushalts der Gemeinde? Ist diese für Sie tragbar?

PlaLi: Derzeit stellt sich der Haushalt als solide dar. Das Augenmerk ist allerdings stets darauf zu richten, dass auch künftig nicht über die Verhältnisse gelebt wird.

2021 gibt es in Plankstadt die große 1250-Jahr-Feier. Was würden Sie der Gemeinde zum Jubiläum wünschen?

PlaLi: Dass sich über das Jubiläumsjahr hinaus eine gute Dorfgemeinschaft etabliert, wie wir sie von der 1200-Jahr-Feier vor 50 Jahren kennen und in der sich alle Generationen wiederfinden und wohlfühlen. Das Ortsjubiläum sollte zukunftsweisend für eine intakte Gemeinde sein, in der die Neubürger gut integriert sind, das Vereinsleben gefördert wird und das ehrenamtliche Engagement der Bürger nicht nachlässt, sondern weiter ausgebaut und gefördert wird.



Verclas ist neuer Fraktionssprecher

PLANKSTADT.Die Fraktion der Plankstadter Liste setzt ihren Prozess der Verjüngung fort. Neben Rolf Hallwachs wurden mit Karolin Kolb und Nele Neidig zwei junge Plankstadterinnen in das Ratsgremium gewählt. In der Fraktion sind damit drei Generationen vertreten, heißt es in einer Pressemitteilung. Deren Wahl zeige, dass Verjüngungsaktionen von den Wählern anerkannt und belohnt werden.

Nun hat die PlaLi auch das Amt des Fraktionssprechers in jüngere Hände gelegt. Dies ist umso konsequenter, als der bisherige Fraktionssprecher Gerhard Waldecker vom Gemeinderat zum Ersten Bürgermeister-Stellvertreters gewählt wurde (wir berichteten) und eine Ämterhäufung wenig wünschenswert erschien. Fraktionsintern wurde beschlossen, dass Dr. Stephan Verclas neuer Fraktionssprecher sein wird. Er verfügt nach zehn Jahren Gemeinderatstätigkeit über die nötige Erfahrung und die erforderliche Eloquenz, wie er in der Vergangenheit oft bewiesen habe. Nach dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ sei ein deutliches Signal für den Verjüngungsprozess der PlaLi gegeben. zg/uk

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 26.07.2019



Bild: Kobelke

Info – Stand als Dank an die Wählerinnen und Wähler

Im Gespräch mit der Bürgerschaft bleiben – das gehört zu den wichtigsten Aufgaben, die sich die Plankstadter Liste nach ihrem großartigen Wahlerfolg bei der Kommunalwahl im Mai gestellt hat. Es ist eine Sache, sich über die 8 Sitze im Gemeinderat zu freuen und als stärkste Fraktion in den neuen Gemeinderat einzuziehen. Eine andere Sache aber ist, auf Dauer das Vertrauen der Bürger durch ständige Ansprechbarkeit zu bestätigen und mit Leben zu füllen. Daher hatte die PlaLi durch einen Info-Stand auf dem Wochenmarkt – diesmal aber nach der Wahl – diese Bereitschaft bekundet. Sie dankte den Wochenmarkt - Besuchern, aber mit dieser Geste auch gleichzeitig all ihren Wählerinnen und Wählern für das in sie gesetzte Vertrauen.



Im Gespräch auf dem Markt wurden die bereits beschlossenen, teilweise umgesetzten und auch die künftig anstehenden Projekte der Gemeinde thematisiert und erläutert. Dabei kamen auch die von den Bürgern selbst angeregten Projekte zur Sprache und wie zu erwarten, ging es dabei vor allem um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, ein Thema das vielen auf den Nägeln brennt. Es ging um Straßen- und Ortskernsanierung, Barrierefreiheit überall im Ort, Förderung der Vereine und Schulen und Erhalt des kleinen Hallenbades bei der Friedrichschule, gerade vor dem Hintergrund der bundesweit angemahnten Schwimmfähigkeit unserer Kinder; auch die Prüfung einer Schienenanbindung im Zuge des ÖPNV ist für viele ein wichtiges Thema. Dies und mehr wurde bereits im Entwicklungskonzept „Plankstadt 2040“ von den Bürgerinnen und Bürgern selbst angesprochen. Hier sucht die PlaLi das Gespräch mit den Bürgern und lädt in diesem Zusammenhang zu ihren monatlichen Politischen Stammtischen ein, die für alle offen sind und in deren Rahmen gerade diese Themen angesprochen und diskutiert werden können.



Köstliches Spargelessen in angenehmer Atmosphäre



Der Info – Stand fand am Tag nach dem PlaLi – internen und schon zur Tradition gewordenen Spargelessen statt, zu dem die Familien von Rolf und Martina Hallwachs sowie deren nachfolgende Generation Andreas und Natalie Hallwachs eingeladen hatten. Die Metzgerei Engelhardt hatte dazu eine opulente Schinkenplatte gespendet und die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher fand wie immer launige Dankesworte und überreichte kleine Präsente an die Familien Hallwachs und Engelhardt. Keine Frage, dass das Essen wie immer vorzüglich mundete und man bei angeregtem Gespräch gerne und lange zusammen war.




Herzlichen Dank ! Plankstadter Liste gewinnt Gemeinderatswahl.



Aus der Kommunalwahl 2019 am 26. Mai 2019 ist die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste mit 8 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten – vier Frauen und vier Männer - als stärkste Fraktion hervorgegangen. Die Plankstadter Liste dankt allen Wählerinnen und Wählern, die uns im Vertrauen auf eine zukunftsorientierte Arbeit für Plankstadt ihre Stimmen gegeben haben! Wir sehen diesen Vertrauensbeweis der Wählerschaft als unsere Verpflichtung für eine konstruktive Arbeit für unser Plankstadt, unsere liebenswerte Heimatgemeinde. Als stärkste Gemeinderatsfraktion werden wir die anstehenden Aufgaben mit ganzer Kraft angehen, um die Ziele zu erreichen, die allen Bürgerinnen und Bürgern, den jungen wie den alten, den einheimischen und den zugezogenen gleich welcher Provenienz und Religion dient und die Gemeinde mit ihren Bürgerinnen und Bürgern weiter nach vorne bringt.

Ein herzliches Dankeschön allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich in den Dienst der Sache gestellt und die sich im Wahlkampf engagiert haben. Dank auch allen Mitgliedern und Freunden der PlaLi, die sich vor und hinter den Kulissen nach Kräften eingesetzt, ihre Freizeit geopfert und so zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.



Unser Wahlkampf war gekennzeichnet von viel Herzblut für unser Plankstadt; wir können auf eine ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit unter Federführung von Mischa Acker, Ulrich Kobelke und Julienne Matthias – Gund zurückblicken und vor allem haben wir inhaltlich auf jegliche Polemik verzichtet, was die Wählerinnen und Wähler schätzten und was der politischen Kultur im Gemeinderat sicher guttun wird. Eine Wahl wird nicht auf den vorderen Plätzen gewonnen, das Wahlergebnis ist eine Leistung des gesamten Teams, denn erst die Summe aller Stimmen bestimmt den Erfolg. Und zu diesem Erfolg gehören nicht nur die Ratsmitglieder, sondern alle, die mit kandidiert haben.

Jeder hatte seinen Anteil am Wahlsieg und jedem gilt unser herzlicher Dank! Letztendlich aber waren es die Wählerinnen und Wähler, die durch ihr Votum die Arbeit der Plankstadter Liste in den zurückliegenden Jahren würdigten. Für sie alle werden wir arbeiten, für sie werden wir alles daransetzen, Plankstadt auf seinem guten Weg in die Zukunft zu führen. Es ist selbstverständlich, dass dies für alle Plankstädter Bürgerinnen und Bürger gilt, auch wenn sie andere politische Orientierungen vertreten.

Die Mehrheiten im Gemeinderat werden sich neu verteilen, junge Gesichter tauchen am Ratstisch auf und wie bisher werden wir gerade unsere jungen Leute in die politischen Denkprozesse und Entscheidungsfindungen verstärkt von Beginn an mit einbeziehen, denn junge und innovative Gedanken können kein Schaden für Plankstadt sein. Dies ist ein herausragendes Merkmal der PlaLi und dazu dienen auch unsere monatlichen politischen Stammtische, zu denen jedermann eigeladen ist, der sich für Plankstadt interessiert.

Mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat werden wir immer das Gespräch suchen, denn Kommunalpolitik muss fernab jeglicher Ideologie die Interessen und Bedürfnisse aller Plankstädter Bürger in den Vordergrund stellen. Dazu ist die PlaLi bereit und freut sich auf ein konstruktives Miteinander zum Wohle aller.



Die Fraktion der PlaLi setzt sich zusammen aus Rolf Hallwachs, Fredi Engelhardt, Dr. Ulrike Klimpel–Schöffler, Ulrike Breitenbücher, Nele Neidig, Karolin Kolb, Dr. Stephan Verclas und Gerhard Waldecker.



Kreistagswahl 2019

Infolge eines Eingabefehlers beim IT-Programm - ein Wahlbezirksergebnis war nicht übermittelt worden - musste das Wahlergebnis für den neuen Kreistag korrigiert werden: Jutta Schuster (CDU) lag danach mit 38 Stimmen Vorsprung vor der Oftersheimerin Annette Dietl – Faude und erhält damit wieder einen Sitz im neuen Kreistag. Gerhard Waldecker (PlaLi) fehlten für den Wiedereinzug ganze 24 Stimmen.




Informationen zum königlichen Gemüse aus erster Hand

Gespannt lauschten die PlaLi-Teilnehmer den Informationen von Rolf Hallwachs, denn auf seinem Hof Im Jungholz hatten sie sich eingefunden, um Interessantes über den Spargel zu erfahren. Nach Informationen über die rumänischen Erntehelfer ging es zum Spargelacker, wo er den Pflanzenaufbau und den Anbau erklärte. Hochinteressant seine Ausführungen zu den einzelnen Spargelsorten und deren Abnehmer, bei denen man private und kommerzielle Abnehmer unterscheiden muss. Jeder, der wollte, durfte sich dann mit Spargelstecher und Traufel bewaffnen, um selbst einige Stangen aus dem Boden zu holen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten erleichtern die heutigen Methoden und Hilfsmittel die Arbeit schon, wobei jedoch die Ernte selbst immer Handarbeit mit viel Bücken bleibt.

Zurück ging es in die Halle, wo die Reinigung, die Kühlung und die Sortierung der Spargel vorgenommen werden. Von dort gelangen die Spargel in den Hofladen, wo die Spargelschälmaschine den zahlreichen Kunden viel Arbeit abnimmt. Zum Abschluss der Veranstaltung hatte Martina Hallwachs noch zwei leckere Suppen aus weißem und grünem Spargel vorbereitet, die sich die Teilnehmer gerne schmecken ließen. PlaLi-Vorsitzende Ulrike Breitenbücher dankte dem Ehepaar Hallwachs für die freundliche Aufnahme, die vielen interessanten und neuen Informationen und nicht zuletzt für den lukullischen Abschluss. Ganz zum Schluss berichtete Rolf Hallwachs noch vom Tabakanbau für den weltweiten Shisha-Markt, dem zweiten Standbein für die Familie. Ein wirklich informativer Abend für die Teilnehmer

Spargel Hallwachs 2019.

Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)








Stammtisch der Plankstadter Liste

Zum monatlichen Politischen Stammtisch lädt die PlaLi am kommenden Mittwoch, den 15. Mai 2019 um 20 Uhr in die TSG Eintracht Vereinsgaststätte „Eviva“ ein. Dabei werden wie immer die Themen des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung vom 20. Mai sowie weitere aktuelle kommunalpolitische Themen besprochen. Es ist der letzte Stammtisch vor dem Wahltermin am 26. Mai und sicher gibt es auch dazu noch einiges zu diskutieren. Alle Mitglieder, alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Freunde der PlaLi sind wie immer herzlich eingeladen.




Die Plankstadter Liste vor der Wahl

Wie alle anderen Mitbewerber war auch die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste in den Monaten und Wochen vor der Wahl aktiv in der Öffentlichkeit vertreten und trug an Info-Ständen in Plankstadt, mit informativen Flyern, Berichten und anderen Aktionen dazu bei, dass den Wählenden die Ziele der Wählergruppe und der Bewerber näher gebracht werden konnten.

Wie aus der Liste und der Alterstruktur zu erkennen ist, ist es der PlaLi trefflich gelungen, einen Querschnitt durch die Plankstädter Bevölkerung zu präsentieren: Vertreten ist jung und älter, männlich und weiblich, unterschiedliche Berufsgruppen und unterschiedliches Engagement in der Gemeinde.

Viele Wählende haben bemängelt, dass die Listen so lang sind (in Plankstadt sind diesmal erstmals 22 Räte zu wählen) und eine Entscheidung auch eine gute Überlegung voraussetze, für die in der Wahlkabine am Wahltag zu wenig Zeit bleibt.

Deshalb unser Hinweis zur Wahl: - Die Stimmzettel für Gemeinderat und Kreistag werden allen Wählenden nach Hause geschickt.
- Die Wählenden können daheim in Ruhe überlegen und ihre Stimmen vergeben.
- Für den Gemeinderat hat jeder Wählende 22 Stimmen.
- Für den Kreistag hat jeder Wählende 6 Stimmen.
- Im Wahllokal müssen die mitgebrachten Stimmzettel dann nur noch in die entsprechenden Umschläge gestreckt werden.
- Bis zu 3 Stimmen können an einen Kandidaten / eine Kandidatin vergeben werden.
- Insgesamt aber nicht mehr als 22 Stimmen beim Gemeinderat und nicht mehr als 6 Stimmen beim Kreistag, sonst ist die Wahl ungültig!
- Bei der Europawahl hat jeder Wählende nur 1 Stimme. Deshalb gibt es diesen Stimmzettel erst im Wahllokal.

Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)



Wieder neue Gießkannen für Plankstädter Friedhof
Plankstadter Liste setzt Spendentradition fort.

Man mag darüber verwundert sein oder nicht, es bleibt Tatsache, dass sich zahlreiche Gießkannen auf dem Plankstädter Friedhof im Laufe der Zeit in Luft aufzulösen scheinen! Die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste hat deshalb dem Friedhof und damit den Friedhofsbesuchern auch in diesem Jahr wieder einige neue Gießkannen gespendet und diese am Montag an das Friedhofspersonal übergeben. Die Vertreter der Plankstadter Liste nutzten die Gelegenheit, sich von einigen Veränderungen auf dem Friedhof zu überzeugen; so wurden die hohen Bäume am Trunk’schen Familiengrab aus Sicherheitsgründen entfernt. Das Grab wurde übrigens als Denkmal eingestuft und steht somit unter besonderem Bestandsschutz. Hier hat auch Hermann Trunk, einer der Begründer der Freiwilligen Feuerwehr Plankstadt, seine letzte Ruhestätte.

Die Plankstadter Liste wird auch künftig ein aufmerksames Auge auf den Plankstädter Friedhof haben, denn das ist wohl das Mindeste, womit wir alle unseren Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren können. Ein Friedhof ist eben nicht nur Begräbnisstätte, sondern soll auch als Ort der Ruhe und Besinnung unter ästhetischen und pietätischen Aspekten ansprechend sein.

Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)







Die Kandidaten der Plankstadter Liste für die Gemeinderatswahl:



Sie finden unsere Kandidaten an folgenden Terminen:

Donnerstag, 9. Mai, Wochenmarkt - Stand
Samstag,11. Mai, Stand bei Getränkeservice Streck im Gewerbering 3
Donnerstag, 16. Mai, Wochenmarkt – Stand
Samstag, 18. Mai, Stand bei Findus in der Schubertstraße 36
Donnerstag, 23. Mai, Wochenmarkt - Stand
Samstag, 25. Mai, Stand bei Metzgerei Engelhardt im Waldpfad 10
Sonntag 26. Mai Wahlsonntag
Montag 27. Mai Auszählung und anschließendem Treffen im TSG Vereinshaus „EVIVA“


Frühlingsboten in Plankstadt

Es sieht ganz danach aus, als ob nun der Frühling auch in Plankstadt Einzug hielte: Am Ortseingang Plankstadt – Süd (beim Netto-Markt am alten Bahnhof) blühen auf dem ganzen Hang der Ostumgehung mit gelben Osterglocken! Über Jahre hinweg haben sich die Pflanzen im Boden gehalten, die einst die Plankstadter Liste in Eigenarbeit gepflanzt hatte. 10 Jahre ist das jetzt her. Sie wurden dann von den Gemeindegärtnern ergänzt und gepflegt, so dass Plankstadt nun seit langen eine attraktive Ortseinfahrt an dieser Stelle bekommen hat. Für den Einheimischen wie für die Gäste immer wieder ein schöner Anblick – und ein sicheres Zeichen, dass der Frühling da ist!

Ulrich Kobelke



Die PlaLi-Gemeinderäte Dr. Ulrike Klimpel – Schöffler, Dr. Stephan Verclas, Gerhard Waldecker, Ulrike Breitenbücher und Fredi Engelhardt am „Frühlings-Hügel“ an der Ortseinfahrt Plankstadt – Süd.




Nominierungsveranstaltung der Plankstadter Liste e.V.
Mit jungen Kräften auf gutem Weg in die Zukunft

Die Plankstadter Liste e.V. hatte zur Nominierung ihrer Gemeinderatskandidaten eingeladen und das Nebenzimmer der Gaststätte „Eviva“ platzte aus allen Nähten. „Verjüngung“ hatte sich die PlaLi auf ihre Agenda für die Wahl 2019 geschrieben und dass dies auf ganzer Linie gelungen war, zeigte ein Blick in den Raum. Die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher begrüßte alle, freute sich über den enormen Zuspruch und übergab das Wort gleich an ihren Stellvertreter Ulrich Kobelke, der an diesem Abend als Vorsitzender der Nominierungsversammlung fungierte. Er stellte zunächst fest, dass form- und fristgerecht eingeladen worden war und die Versammlung beschlussfähig war. Nach der Erläuterung des Procederes folgten dann die Abstimmungen – zunächst offen über das Wahlverfahren und dann geheim über drei Listenblöcke, die das Vorbereitungsteam nach reiflicher Überlegung und vielen Kontakten und Absprachen mit den potentiellen Kandidaten zusammengestellt hatte. Dies erleichterte die Wahl und die gute Vorarbeit zeigte sich in den Abstimmungsergebnissen, die alle einstimmig und damit ohne eine Gegenstimme waren.

Zum Abschluss der Nominierung war noch über die drei Kandidaten zur Kreistagswahl abzustimmen. Die PlaLi tritt hier zusammen mit den Freien Wählern aus Oftersheim und Eppelheim auf einer Liste an. Kreisrat Gerhard Waldecker erläuterte das Procedere und Versammlungsleiter Ulrich Kobelke ließ über die Kandidaten abstimmen. Auch hier wurden die drei Kandidaten Gerhard Waldecker, Ulrike Breitenbücher und Dr. Ulrike Klimpel – Schöffler einstimmig gewählt. Danach konnte er den offiziellen Teil der Versammlung schließen.





Zu der gelungenen Versammlung nahmen nach Ulrich Kobelke die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher und Fraktionssprecher Gerhard Waldecker Stellung. Ulrike Breitenbücher sprach ihrem Stellvertreter Ulrich Kobelke ein großes Lob für die zeitaufwändige und diffizile Vorbereitung der Versammlung aus. Viele Stunden hatte er organisatorische Arbeit geleistet, um an diesem Abend zügig und rechtlich abgesichert ein gutes Ergebnis zu erreichen. Auch lobte sie die intensive Arbeit und die vielen Gespräche von Dr. Ulrike Klimpel-Schöffler, Gerhard Waldecker und Ulrich Kobelke bei der Suche nach den Kandidaten, die letztlich so erfolgreich war.

Gerhard Waldecker betonte in seinen Schlussworten die absolute Ausgewogenheit der Liste, was das Verhältnis Frauen und Männer, jung und älter sowie eine große Mischung bei den Berufsgruppen anbelangt. Kurzum, der Plankstadter Liste hat mit ihren Kandidaten einen guten repräsentativen Querschnitt durch die Plankstädter Bevölkerung erreicht. Für viele gerade der neuen Kandidaten war absolut ausschlaggebend für ihre Bereitschaft zur Kandidatur, dass die Plankstadter Liste frei von Parteibindungen und Parteivorgaben ist. Auch aus diesem Grund ist die PlaLi nicht einmal im Dachverband der Freien Wähler, sondern kann sich ausschließlich auf die Belange Plankstadts und seiner Menschen konzentrieren. Ihrem Ziel der Verjüngung hat die PlaLi auch durch die Platzierung auf der Kandidatenliste gerade jüngerer Bewerber*innen Rechnung getragen. Dieses große Plus gilt es zu bewahren und mit Leben zu füllen, was in den kommenden Wochen bei der Zusammenstellung von Wahlaussagen geschehen wird. Mit Sicherheit ist es diese Nähe zur Heimatgemeinde, die viele zur Kandidatur bewogen hat und die auch auf den hinteren Listenplätzen ihre Verbundenheit dokumentieren wollen. Besonders auch diesen Kandidaten galt der Dank des Fraktionsvorsitzenden.

Ulrich Kobelke






Mit Volldampf ins Wahljahr 2019
Neujahrsempfang der Plankstadter Liste

Alle guten Wünsche begleiten die PlaLi-Familie ins Jahr 2019, das ja ein Wahljahr ist und somit besondere Herausforderungen mit sich bringt. Dies betonten in ihren Worten die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher als auch Fraktionssprecher Gerhard Waldecker. Ganz besonders freuten sich beide, dass auch mehrere der neuen und jungen Kandidatinnen für die Gemeinderatswahl sowie Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitt gekommen waren.

Die Entscheidung zur Kandidatur bei der PlaLi stimme hoffnungsvoll, zeugt sie doch von einem wachsenden Interesse an einer zukunftsorientierten Arbeit der Plankstadter Liste zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Ulrike Breitenbücher wies dabei besonders auf den guten Zusammenhalt innerhalb der PlaLi hin, der immer jedem seinen Freiraum belässt. Jeder soll sich mit seinen Ideen und Talenten einbringen können, dabei sollen Toleranz und Akzeptanz bei den Werten der PlaLi ganz oben stehen. Die Vorsitzende sprach herzliche Dankesworte an alle aus, die sich das Jahr über für die Belange der Wählergemeinschaft eingesetzt hatten. Ganz besonders dankte sie den Spendern, der Metzgerei Engelhardt, der Familie Waldecker und der Bäckerei Gehrig sowie Horst Kolb, der immer wieder seine Räumlichkeiten für den Neujahrsempfang zur Verfügung stellt.

Gerhard Waldecker ließ die wichtigsten Projekte der Gemeinde aus Sicht des Gemeinderats Revue passieren – vom Sportstättenbau über Rathaussanierung bis zum Bau auf dem Adler-Areal. Er betonte, dass die PlaLi alle beschlossenen Projekte konstruktiv begleite, auch wenn sie manchmal andere Vorstellungen vertrete. Dies gehöre für die PlaLi zum Grundverständnis demokratischen Handelns. Eine kritische Begleitung sei besonders im Hinblick auf die Kostenentwicklung der Projekte wichtig.

Beim Blick über die Ortsgrenze hinaus sei dies im Zweckverband besonders bei der Kostenentwicklung der neuen Schimper – Gemeinschaftsschule von Wichtigkeit. Im Hinblick auf die Bereitstellung sozial verträglicher Wohnungen hatte die PlaLi andere Vorstellungen, die beispielsweise bei einer Sportstättenverlagerung besser umzusetzen gewesen wären. Verbilligte Grundstückspreise – wie verschiedentlich blauäugig gefordert – seien auf dem Immobilienmarkt nur schwer vorstellbar; zielführende Ideen zur Finanzierung günstiger Wohnungen seien aber nicht genannt worden – außer Forderungen eben nichts gewesen! Wobei man wissen müsse, dass Plankstadt mit den Baulandpreisen sowieso schon gegenüber den Nachbarn am unteren Ende der Skala rangiere.





Als zukunftsweisende Entscheidung zugunsten der Sicherheit des Nachwuchses bewerte die PlaLi die Entscheidung zum Erhalt des kleinen Schwimmbades bei der Friedrichschule trotz erheblichen finanziellen Aufwands. Abgesehen von diesen und anderen Kostenfragen sei Plankstadt aber auf einem guten Weg in die Zukunft, auch dank der Neuauflage bereits früher geplanter Projekte, deren Umsetzung einer Ratsmehrheit bis vor kurzem noch undenkbar erschien.

Auch dankte er allen, die sich im Wahljahr für eine Kandidatur zum Gemeinderat entschieden hatten, besonders denen, die zum ersten Mal den Entschluß gefasst haben, an der Zukunft einer liebenswürdigen und gut aufgestellten Heimatgemeinde mitarbeiten zu wollen.

Noch ist etwas Zeit, aber in Kürze wird die PlaLi den Wählerinnen und Wählern eine attraktive Liste präsentieren und mit einem anspruchsvollen Wahlprogramm aufwarten können. – Im Hinblick auf die Gestaltung der 1250-Jahrfeier der Gemeinde im Jahr 2021 versprach er sich eine aktive Mitarbeit, besonders der jüngeren Generation.

Bei einem schmackhaften Buffet und angenehmen Gesprächen nahm der gelungene Abend seinen Lauf.

Ulrich Kobelke