Plankstadter Liste ... Wir sind Plankstadt...
Kommunalwahl im Juni in den Startlöchern
Plankstadter Liste nominiert ihre Kandidatinnen und Kandidaten

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür – am 9. Juni sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, die 22 Gemeinderäte zu wählen, die in den kommenden 5 Jahren die Geschicke der Gemeinde Plankstadt mitentscheiden.

In einer Zeit, in der sich viele lieber ins Privatleben zurückziehen und wenig Bereitschaft zu ehrenamtlichen Tätigkeiten besteht, für die es noch nicht mal eine Bezahlung gibt, denn das Amt des Gemeinderates zählt zu den Ehrenämtern, für die es höchstens eine kleine Aufwandsentschädigung gibt – ist die Entscheidung zur Kandidatur um so höher einzuschätzen.

Daher ist es erfreulich, dass es doch noch genügend Menschen gibt, die die Gelegenheit wahrnehmen wollen, sich wenigstens im eigenen Umfeld einzubringen und Verantwortung übernehmen wollen.

In einem längeren Findungsprozess mit vielen Gesprächen und viel Überzeugungsarbeit ist es der Plankstadter Liste gelungen, 23 Plänkschderinnen und Plänkschder zu gewinnen, die sich zur Kandidatur für den Gemeinderat bereit erklärt haben. Ein Drittel davon sind Ur-Plänkschder und es ist umso erfreulicher, dass auch viele Kandidaten, die in den vergangenen Jahren Plankstadt als ihr neues Zuhause gewählt haben, sich heute der verantwortungsvollen Aufgabe stellen, im Gemeinderat mitzuentscheiden, wie Gegenwart und Zukunft Plankstadts gestaltet werden. Das sind tolle Beispiele gelungener Integration!

Zu einer sehr harmonischen Nominierungsveranstaltung trafen sich die PlaLi-Mitglieder mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten. Reibungslos verliefen die diversen Abstimmungsverfahren gemäß den amtlichen Vorgaben. Die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher dankte dem Versammlungsleiter Ulrich Kobelke für seine umfassende und akribische Vorbereitung der Versammlung mit all den erforderlichen Unterlagen, was für eine zügige Abwicklung der Nominierungsmodalitäten sorgte.

Abschließend dankte sie allen, den Mitgliedern, die durch ihr Kommen die Treue zur Wählergemeinschaft bewiesen, den Kandidatinnen und Kandidaten für ihre Bereitschaft, an der Zukunft Plankstadts mitzuwirken und sie schloß mit dem Slogan „Demokratie braucht dich“ und zeigte damit, wie wichtig unser aller Eintreten für unsere Demokratie ist.

Eine gediegene Mischung aus Jugend, Mittelalter und Erfahrung; aus Frauen und Männern; aus Berufen und Integration ins Leben der Gemeinde in Kirchen, Sport und Gewerbe.

Für alle Plänkschderinnen und Plänkschder eine gute Auswahl für ihre Entscheidung – frei von jedweder Ausgrenzung oder gar Diskriminierung. Dies betonte auch GR und Bürgermkeister-Stellvertreter Gerhard Waldecker in seinem Statement, der in der PlaLi-Mannschaft eine tolle Truppe sah, die für eine konstruktive und positive Zukunft Plankstadts steht.

Vor allem aber steht die Plankstadter Liste ausschließlich für die Belange Plankstadts und wird von keiner Partei und deren politischer oder ideologischer Ausrichtung beeinflusst. Gelebte Demokratie an der Basis, frei von Zuordnungen wie links oder rechts, aber gediegen und auch das Gute unserer Vorfahren bewahrend – nur dem Wohle Plankstadts und seiner Bürgerschaft verpflichtet für eine lebenswerte Gegenwart und eine solide Zukunft unserer Heimatgemeinde. g


Hintere Reihe v.l.: Rolf Hallwachs, Simone Willmann, Dr. Stephan Verclas, Frank Westermann, Thomas Maier, Thorsten Vörg, Karl Stippinger;
Mittlere Reihe v.l.: Sami Mansouri, Albert Stieger, Caren Thönnessen – Knoglinger, Gerhard Waldecker, Linda Hoti, Jürgen Zeilfelder, Ralf Waldherr, Andreas Hallwachs;
Vordere Reihe, sitzend, v.l.: Annabel Wettstein, Kerstin Engelhardt, Sandra Worrow, Svenja Brehmer, Ulrike Breitenbücher;
(Es fehlen: Wolfgang Eichhorn, Fredi Engelhardt, Steffen Kaffenberger)

Ulrich Kobelke



Die Kandidaten der Plankstadter Liste für die Kommunalwahl am 09.06.2024


Gelungener Neujahrsempfang der Plankstadter Liste

Die Plankstadter Liste hatte zum Neujahresempfang auf den Hallwachs-Hof eingeladen und damit einen gelungenen Auftakt zum Jahr 2024 geschaffen. Martina und Rolf Hallwachs hatten mit ihrer Familie im Hofladen eine tolle Atmosphäre gezaubert und alle fühlten sich wohl und angenehme Gespräche prägten den Abend.

Nach einem Begrüßungsschluck im Außenbereich bei eisigen Temperaturen bildeten sich schnell im warmen Hofladen Gesprächsrunden, die beileibe nicht immer nur politischer Natur waren, wobei auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kamen.

Ulrike Breitenbücher begrüßte mit herzlichen Worten alle, auch besonders Bürgermeister Nils Drescher, und nutzte die Gelegenheit zu herzlichen Dankesworten an die Familie Hallwachs, aber auch an die vielen, die sich Laufe des zurückliegenden Jahres persönlich in die Arbeit der PlaLi eingebracht hatten und mit dazu beigetragen hatten, dass die PlaLi eine echte Bank sowohl im politischen als auch auch im gesellschaftlichen Leben Plankstadts geworden ist. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen dies deutlich und mit dieser Zuversicht gehe man in das Wahljahr 2024. Wie für alle im Gemeinderat ist die Realisierung der neuen Hallen ein großes Thema und auch die PlaLi hofft, mit den dazu gefassten Beschlüssen die Grundlage für große sportliche Ereignisse in Plankstadt gelegt zu haben.

Gemeinderat und Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Waldecker leitete vom Blick auf die derzeit schwierige weltpolitische Situation über zur Kommunalpolitik, wo er die Plankstadter Liste als gut aufgestellt verortete. Bei allen positiven Aspekten verkannte er nicht die Herausforderungen auch im kommunalen Bereich, was Migration und wachsende finanzielle Belastungen anbelangt. Positiv deutete er für Plankstadt die Familien- Jugend- und Seniorenpolitik, aber auch die Vereinsförderung und die zahlreichen großen Projekte, die allen Plankstädtern ob groß ob klein zugute kommen wie der Neubau der Sporthallen oder die Sanierung der Schwimmhalle. Bei allen Problemen sah er die Aufgabe aber in der Stärkung des demokratischen Miteinanders und gerade hier sah er eine gute Zukunft für die PlaLi als einzige völlig ideologiefreie und unabhängige politische Kraft in Plankstadt, da sie keinem Parteibuch verpflichtet ist. Deshalb gehe er von einem engagierten und fairen Wahlkampf in diesem Jahr aus, der auch für die PlaLi ein gutes Ergebnis erhoffen lässt. Das Mannschaftsergebnis eines guten Teams zähle und von daher rief er mit dem Ruf „Auf geht’s, packe mer’s!“ zu einem engagierten Jahr 2024 auf und beendete seine Ausführungen mit einem Zitat Richard von Weizsäckers „Wo immer wir die Herausforderungen unserer Zeit mit Verstand und mit Herz annehmen, werden wir dazu die notwenige Kraft finden!“

Und auch Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas gab in seinem Statement der Hoffnung Ausdruck, dass bei den vielen anstehenden Aufgaben die PlaLi mit ihrer Arbeit erfolgreich zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger arbeite und dies auch in Zukunft mit voller Kraft so halten würde. Auch er würdigte das Großprojekt Hallenneubau und sah darin ein großes Potential für Sport und Kultur in Plankstadt. Positiv beurteilte er auch die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat.

Lange noch saß man beim Gespräch zusammen und die Tatsache, dass dabei auch viel gelacht wurde, zeigt deutlich, dass die Plankstadter Liste zu einer homogenen und eingeschworenen Gruppe geworden ist und dieses geballte Engagement auch weiterhin zum Wohle und der Zukunft Plankstadts einbringen wird. Besonders zeige sich dies auch in den offenen Stammtischen, wo interessierte Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anregungen und Fragen immer willkommen sind. Besonders freute sich die PlaLi-Familie an diesem gelungenen Abend auch über die Anwesenheit der neuen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2024, die damit ihre Zugehörigkeit dokumentierten und herzlich aufgenommen wurden.

Ulrich Kobelke



Herzliche Einladung zum Neujahrsempfang der Plankstadter Liste

Wir freuen uns, unsere Mitglieder, unsere neuen Kandidaten und unsere Freunde und ihre Partner am Mittwoch, den 10. Januar 2024 um 19 Uhr im Hofladen auf dem Spargelhof Hallwachs im Jungholz 7 begrüßen zu dürfen, um auf ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr anzustoßen.

Ulrich Kobelke



Zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel

Vorstandschaft und Fraktion wünschen all unseren Mitgliedern, Freunden und besonders unseren neuen Kandidatinnen und Kandidaten und allen Angehörigen ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2024 alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg.

Das zurückliegende Jahr war ja weltweit politisch ein sehr turbulentes Jahr mit Katastrophen, Kriegen, Unruhen rund um den Globus, aber auch die uns betreffenden Unwägbarkeiten wie Klimawandel, Energiekrise, Finanzkrise, Teuerungen in praktisch allen Bereichen, Lieferkettenschwierigkeiten, fehlendem Personal überall, nicht lieferbaren Medikamenten – man wird gar nicht fertig mit der Aufzählung.

Für die meisten von uns ist das alles schwer zu begreifen und zu durchleben und es beunruhigt uns auch, denn noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren wir mit so vielen Problemen gleichzeitig konfrontiert.

Kein Wunder, dass sich viele da verunsichert und resigniert in ihr privates Schneckenhaus zurückziehen, denn wir wissen, unser Einfluss auf all das, was uns umtreibt, ist gering.

Umso mehr ist es daher wichtig, in unserer kleinen überschaubaren Welt, in unserer Heimatgemeinde, nachzuforschen, was sich Gutes tun, zum Guten verändern lässt und was es für eine gute und lebenswerte Zukunft zu tun gilt.

Wir, die Plankstadter Liste, möchten mit unserer kommunalpolitischen Arbeit unseren Anteil dazu beitragen.

Deshalb gilt auch der Dank der Vorstandschaft und der Fraktion allen, die mit uns zusammen mitgearbeitet und zusammengearbeitet haben, dass Plankstadt auch künftig unsere Heimat bleibt und als Lebensmittelpunkt für jeden sehr gute Perspektiven bietet. Dazu hat jeder auf seine Weise, mit seinen Talenten beigetragen! Herzlichen Dank dafür!

Das Wahljahr 2024 stellt uns vor neue Aufgaben und Herausforderungen und wir sind sicher, dass wir dazu auch gut aufgestellt sind. Jetzt gilt es, mit anzupacken, und unsere Mitbürger zu überzeugen, dass die Plankstadter Liste den gestellten Aufgaben gerecht wird und Plankstadt weiter nach vorne bringt.

Wir sind stärkste Fraktion Im Gemeinderat und wir wollen das natürlich auch in der neuen Legislaturperiode bleiben. Mit Dr. Ulrike Klimpel-Schöffler ist eine versierte und engagierte Gemeinderätin auf eigenen Wunsch aus dem Ratsgremium ausgeschieden und ihr gilt unser aller Dank für die in all den Jahren geleistete Arbeit! Mit Thomas Maier ist ein engagierter Plänkschder ins Gremium nachgerückt, der sich schon gut eingearbeitet hat und dem wir alles Gute auf seinem kommunalpolitischen Weg wünschen!

Der Dank gilt natürlich auch allen anderen Gemeinderäten für Ihre Arbeit, denn wir wissen, die Gemeinderatsarbeit ist nicht immer vergnügungssteuerpflichtig – und zeitaufwändig ist sie auch. Nicht zu vergessen auch ein Dankeschön an an all die, die im Hintergrund tätig sind und dafür Sorge tragen, dass die PlaLi präsent bleibt.

Für die anstehende Kommunalwahl am 9. Juni 2024 konnten wir junge, kompetente und engagierte Plänkschder gewinnen, denen die Wählerinnen und Wähler mit Sicherheit ihr Vertrauen aussprechen werden. Auch für diese Bereitschaft und das Engagement herzlichen Dank!

Bei der gleich danach stattfindenden Bürgermeisterwahl im Juli wird – nach gegenwärtiger Einschätzung – auch der neu gewählte Bürgermeister wieder Nils Drescher heißen. Deshalb werden hier für Plankstadt und auch für die Plankstadter Liste keine größeren Veränderungen anstehen. Zu einer konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle Plankstadts ist die Plankstadter Liste bereit.

Nicht nur die PlaLi – auch Plankstadt zeigt sich mit all seinen derzeitigen Großprojekten gut aufgestellt und so können wir bei allen weltweiten Unwägbarkeiten und Bedrohungen doch wenigstens für unseren Heimatort mit verantwortungsbewußter Gelassenheit ins neue Jahr gehen, denn wir kennen unsere Stärken und haben uns in Plankstadt viel Vertrauen erarbeitet – das wollen wir auch weiterhin einsetzen.

Herzlichen Gruß mit allen guten Wünschen für eine gute Zusammenarbeit im Neuen Jahr für unsere Heimatgemeinde

Ulrike Breitenbücher
1.Vorsitzende

Ulrich Konbelke
2.Vorsitzender

Stephan Verclas
Fraktionssprecher



Thomas Maier rückt in den Gemeinderat nach



Steckbrief: Meine kommunalpolitischen Hauptinteressen liegen in der Ausschöpfung innovativer Möglichkeiten bei der Ortskernsanierung und der Schaffung zukunftsorientierter Sportstätten für unsere sportbegeisterte Jugend. Weiterhin sollte der Einbindung der ortsansässigen Gewerbebetriebe bei Auftragsvergaben besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sowie die Pflege des Vereinslebens noch stärker im Auge behalten werden.



Dr. Ulrike Klimpel–Schöffler verlässt nach 14 Jahren das Ratsgremium auf eigenen Wunsch

Die Gemeinderatssitzung am 25. September 2023 bedeutete einen Einschnitt im öffentlichen Leben von Dr. Ulrike Klimpel – Schoeffler, beendete sie doch an diesem Tag auf eigenen Wunsch ihre Tätigkeit als Gemeinderätin der Plankstadter Liste und wurde von Bürgermeister Nils Drescher mit herzlichen Dankesworten aus dem Rat verabschiedet. Er bedauerte ihren Weggang, hatte sie doch in vielfältiger Weise im Rat und anderen Gremien die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Plankstadts würdig vertreten.

Für die Fraktion der PlaLi würdigte Gemeinderat Gerhard Waldecker die Verdienste der beliebten früheren Hausärztin, die in 37 Jahren Generationen von Plankstädtern medizinisch und auch menschlich betreut und sich bei ihren Patienten die größte Hochachtung und Wertschätzung erworben hatte. Er betonte ihre Zuverlässigkeit und ihre immer mit Sachverstand gut vorbereiteten Stellungnahmen für die Fraktion. Er lobte ihr ausgleichendes, geselliges und humorvolles Wesen, das künftig am Ratstisch fehlen wird. Er sprach die Hoffnung aus, dass sie trotz der Beendigung ihrer Ratstätigkeit der Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste mit Rat und Tat erhalten bleibt.

Im Jahr 1978 hatte sie als junge Ärztin die Praxis von Dr. Ortwin K. Heyer in der Schillerstraße 37 übernommen und wechselte 1982 in ihr eigenes Haus in der Berliner Straße. Im Jahr 2015 beendete sie zum Leidwesen ihrer Patienten ihre berufliche Tätigkeit und trat in den verdienten Ruhestand. In der langen Zeit ihrer beruflichen Tätigkeit hatte sie die Plänkschder mit ihren vielfältigen Verwandtschaftsverhältnissen kennen- und liebengelernt und dies galt auch umgekehrt für die Liebe und Wertschätzung der Plankschder für sie.

Natürlich blieb sie Plankstadt in anderen Funktionen erhalten, in erster Linie als Gemeinderätin der Plankstadter Liste, für die sie seit 2009 dem Gemeinderat angehörte. Wie Gerhard Waldecker aufführte, gab es aber noch viele andere Funktionen, die sie im Ehrenamt zum Wohle Plankstadts ausübte. So vertrat sie die Gemeinde im Zweckverband Bezirk Schwetzingen und im Zweckverband Unterer Leimbach, sie engagierte sich stark in der Senioreninitiative Plankstadt (SIP) und war Mitglied bei den Hausfrauen, beim Heimat- und Kulturkreis, beim Partnerschaftsverein und nicht zuletzt bei der TSG, wo sie es bestens verstand, ihre Fachkenntnisse als Ärztin einzubringen.

Ihre besonnene und ausgleichende Art, auch bei hitzigen Diskussionen im Gemeinderat, war ihrem Ziel geschuldet, Plankstadt auch in Zukunft für die kommenden Generationen lebendig, jung, attraktiv und lebenswert zu erhalten. Für sie galt die Maxime, alle Bürger, ob alteingesessen oder neu zugezogen sollen sich hier aufgehoben wohl und wertgeschätzt fühlen.

Gerhard Waldecker bedauerte ihren Rückzug, zeigte aber auch als Opa großes Verständnis, dass sie fortan ihre Freizeit im privaten Bereich auch mehr mit ihrer gerade geborenen Enkelin erleben möchte. In ähnlicher Weise äußerten sich auch die Sprecher der anderen am Ratstisch vertretenen Fraktionen, Jutta Schuster (CDU), Thomas Burger (GLP) und Prof. Dr. Dr. Ulrich Mende (SPD). Auch sie bedauerten den Rückzug, dankten ihr und wünschten der scheidenden Rätin aber alles Gute für die Zukunft.

Ulrich Kobelke



Dr. Ulrike Klimpel-Schoeffler (Foto: M.Acker)



Tolles Oktoberfest der Plankstadter Liste

Die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste (PlaLi) hatte zum traditionellen Oktoberfest in die Gänsweid geladen und das Fest wurde zu einem großartigen Erfolg. Pünktlich um 11 Uhr – als die ersten Gäste eintrafen – war alles vorbereitet: die Anlage sowie die Tische waren zünftig geschmückt, die Grillspezialitäten brutzelten, die Weißwurst wartete auf ihren Verzehr. Und natürlich war auch Musikus Stips Kraus – Vierling zur Stelle und unterhielt die Festgesellschaft in seiner unaufdringlichen Weise mit seinen Liedern und Randanmerkungen, durchaus auch historischer Art, wobei er dies gerne zusammen mit Gemeindearchivar Ulrich Kobelke tat, da dieser eben doch tiefer in der Ortsgeschichte verwurzelt ist als er.

Um die Mittagszeit waren alle Plätze belegt, die Mannschaft am Grill hatte alle Hände voll zu tun und die Menschen ließen es sich schmecken – auch Staatsekretär Dr. Andrè Baumann war zur Stippvisite herbeigeeilt und ließ es sich schmecken. Selbstverständlich war auch Bürgermeister Nils Drescher mit der Familie dabei und suchte das Gespräch mit seinen Plänkschdern. Der Besuch war in diesem Jahr bei diesem herrlichen Herbstwetter so gut, dass sich schon am frühen Nachmittag die eigentlich reichlich vorhandenen Vorräte dem Ende zuneigten. Aber das seit vielen Jahren erprobte PlaLi – Team zauberte immer noch etwas hervor und sorgte für Zufriedenheit – und was kann es für die Organisatoren Besseres geben als leere Schüsseln und Platten?

An den Tischen tauschten sich die Besucher bei angenehmen Gesprächen auch über lokalpolitische Themen aus und die Veranstalter konnten erfreut feststellen, dass alle Altersgruppen gerne das Fest in der Gänsweid besuchen.

Als gegen Abend die Gäste gegangen und aufgeräumt war, dankte Ulrike Breitenbücher ihrem fleißigen Team für sein tolles Engagement und erhielt große Zustimmung bei ihrer Feststellung, dass das Festgelände Gänsweid in einem hervorragenden Zustand ist und dank der persönlichen Initiative des Platzverantwortlichen Norbert Vörg die Kommune allen Nutzern und Feiernden einen hervorragenden Platz für ihre Festivitäten anbieten kann.

Ulrich Kobelke



Trudy und Wolfgang Eichhorn (Foto: U.Kobelke)





Plankstadter Liste trauert um Vorstandsmitglied Markus Goller

Die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste trauert um ihr Vorstandsmitglied Markus Goller, der völlig unerwartet am 12. August 2023 im Alter von nur 57 Jahren verstorben ist. Er gehörte der Wählergemeinschaft seit über einem Vierteljahrhundert an und war zusammen mit seiner Frau Dagmar über viele Jahre eine wichtige Stütze der PlaLi sowohl in kommunalpolitischer Sicht als auch als unermüdlicher Helfer bei den vielen Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft. Sein sachkundiger und besonnener Rat war im Vorstand immer besonders gefragt. Als Kandidat für den Gemeinderat stellte er die Förderung einer soliden Schüler- und Jugendarbeit, den Ausbau der kommunalen Infrastruktur und das Nahverkehrssystem in den Focus seines politischen Engagements.

Von Kindesbeinen an war er sportlich im Bereich des Turnens und besonders im Tischtennis in der TSG-Eintracht aktiv und engagierte sich auch als stellv. Tischtennis-Abteilungsleiter im Verein. Auch der Sportbereich Plankstadts ist durch seinen Tod um ein wertvolles Mitglied ärmer geworden.

Die Plankstadter Liste verliert mit ihm eine wichtige Stütze ihrer Arbeit und trauert um einen äußerst liebenswerten Menschen. Seiner Familie gilt unser tiefes Mitgefühl.

Ulrich Kobelke



Markus Goller (Foto: M.Acker)



Plankstadter Liste setzt Tradition fort
Gießkannenspende für den Plankstädter Friedhof

Es ist schon eine kleine Tradition geworden, dass die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste ein Auge auf den Friedhof der Gemeinde geworfen hat, dessen Pflege ihr sehr am Herzen liegt. Schon mehrfach hat sie in den zurückliegenden Jahren Gießkannen gespendet, und da diese sich anscheinend oft in Luft auflösen oder eben nicht an dem Ort zu finden sind, wo man sie braucht, übergaben Vertreter der PlaLi wieder 15 Kannen an das Friedhofspersonal zur Ergänzung und Aufstockung der noch vorhandenen Kannen.

Die anwesenden PlaLi-Gemeinderäte konnten sich bei einem Rundgang auch ein umfassendes Bild vom Friedhof machen. Besonders auffällig ist, dass mit den Änderungen in der Bestattungskultur auch ein verändertes Bild des Friedhofs einhergeht. So werden im alten Friedhofsteil die Lücken zwischen den Gräbern immer größer, da die Zahl der Erdbestattungen in großen Familiengräbern mehr und mehr abnimmt und die Menschen andere Bestattungsformen wählen. Feuer- statt traditionelle Erdbestattungen, naturnahe Friedwälder, nachhaltige Särge und Grabbeigaben – das Bestattungswesen in Deutschland ist im Wandel.

Deutschlandweit wünschen Statistiken zufolge inzwischen 70 Prozent der Bevölkerung eine Urnenbestattung. Die vom Gemeinderat gerade neu beschlossene Friedhofsordnung und die geänderten Nutzungsgebühren nehmen auf diese Veränderungen Rücksicht und verlangen eine regelmäßige Anpassung.

Dass der parkähnlich angelegte Friedhof für die Gärtner eine wahre Sisyphus-Aufgabe ist, versteht sich von selbst und die Gemeinde tut alles, um das schöne Erscheinungsbild des Friedhofs trotz krankheitsbedingter Ausfälle und Personalmangels zu erhalten. Große Trockenheit und Hitze, aber auch ausgiebige Niederschläge sorgen dafür, dass sofort im ganzen Bereich gleichzeitig viele Aufgaben vom Personal zu erledigen sind, die natürlich auch ihre Zeit benötigen.

Für ältere Plankstädter ist ein Gang über den Friedhof auch immer so etwas wie eine kleine Geschichtsstunde. Vor dem Auge des Betrachters tauchen beim Blick auf die alten Familiengräber Erinnerungen an Menschen auf, die uns schon längst verlassen haben und die im Leben der Gemeinde verankert sind. Aber der Gedanke an die Unersetzlichkeit der Lebenden wird dabei relativiert und so können wir froh sein, dass der Ort der Erinnerungskultur von der Gemeinde gut erhalten wird und uns unsere Vorfahren nicht vergessen lässt.

Ulrich Kobelke



Foto: Kobelke

Sommerinterview der Schwetzinger Zeitung

In weniger als einem Jahr ist Kommunalwahl. Wie bereitet sich Ihre Fraktion darauf vor?

Wie alle Parteien und Wählergemeinschaften haben wir die Kommunalwahl 2024 im Blick und bereiten uns inhaltlich vor. Es gilt, einen Abgleich mit den Zielen und Aufgabenstellungen der Wahl 2019 in den Fokus zu nehmen und fortzuschreiben. Wir sehen, dass Plankstadt eine gute Entwicklung genommen hat, sehen aber auch, dass in manchen Bereichen noch Luft nach oben ist. Dies gilt es in die Ziele und Vorstellungen für die Wahl im kommenden Jahr einzuarbeiten. Die zum gleichen Zeitpunkt anstehende Europawahl liegt naturgemäß außerhalb des Wirkungsbereiches einer kommunalen Wählergemeinschaft, entbehrt jedoch nicht der Aufmerksamkeit der Plankstadter Liste, zumal durch die Städtepartnerschaft mit Castelnau-le-Lez in Frankreich und nun ganz neu ab Herbst mit Argenta in Italien europäische Gedanken Raum greifen und hinsichtlich eines Zusammenwachsens der europäischen Nachbarn neue Möglichkeiten ergeben.

In welchen Bereichen ist die Gemeinde denn gut aufgestellt?

Wie die Großvorhaben zeigen, kann Plankstadt auf einer soliden Finanzgrundlage aufbauen. Dies ist zwar im Moment sehr erfreulich, die unruhigen Zeiten mit unwägbaren Entwicklungen erfordern jedoch immer einen kritischen und vorausschauenden Blick auf die Entwicklungen. Im Hinblick auf die laufenden Projekte war Plankstadt in den Planungen vorausschauend, künftige Investitionen erfordern jedoch noch umsichtigeres Handeln. Bei der Kinderbetreuung sind wir im Vergleich zu vielen anderen Kommunen besonders gut aufgestellt. Die vorübergehende Beibehaltung des Container-Rathauses als Standort zur Kinderbetreuung hat sich als vorausschauend erwiesen. Aber auch hier muss bedacht werden, dass eine angemessene Beteiligung der Nutzer unter sozialverträglichen Gesichtspunkten gewährleistet bleibt. Es braucht langfristige, zukunftsweisende Konzepte, die wir mittelfristig angehen sollten, da die Container und das Eintracht-Clubhaus keine dauerhaften Lösungen sind. Ebenso positiv für die Zukunft der Kinder wird sich dErhalt und die grundlegende Sanierung des kleinen Hallenbads bei der Friedrichschule erweisen. Bundesweit klagen die Verantwortlichen in den Verbänden über die nachlassende Schwimmfähigkeit der Kinder und die damit verbundenen Gefahren. Hier sieht sich Plankstadt auf dem besten Weg, seinen Beitrag zum Schwimmen lernen zu leisten.

In diesem Jahr soll die italienische Kommune Argenta offiziell Partnergemeinde Plankstadts werden. Was wünschen Sie sich für diese Partnerschaft und welche Formate des Austausches wären denkbar?

Die Plankstadter Liste begrüßt die nun offiziell werdende Partnerschaft mit Argenta in der Emilia Romagna. Die entstehende Dreier-Partnerschaft zwischen Plankstadt, Castelnau-le-Lez und Argenta erscheint uns als wichtiger Beitrag zur Geschlossenheit Europas, in dem Ressentiments abgebaut und Freundschaften erneuert werden. Gerade die derzeitige Lage mit dem Ukraine-Krieg zeigt überdeutlich, wie wichtig ein vereintes und im Denken geeintes Europa ist. Für die neue Partnerschaft wird ganz besonders die Verbindung unter den jungen Europäern von entscheidender Bedeutung sein. Dazu müssen auch die Vereine ihren Beitrag leisten, um den regelmäßigen und fruchtbaren Austausch zu gewährleisten. Dies gilt nicht nur für die neue Partnerschaft mit Argenta, sondern auch für den Erhalt der 40-jährigen Partnerschaft mit Castelnau-le-Lez, denn es ist unübersehbar, dass die Protagonisten der Jumelage in die Jahre gekommen sind und dringend junge Leute gebraucht werden, um die Freundschaft am Leben zu erhalten.

Klimaschutz ist ein Thema, mit dem sich der Gemeinderat immer wieder befasst hat. Welche Maßnahme hat für Sie in diesem Bereich oberste Priorität?

Als Kommune müssen auch wir unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten, obwohl diese Frage vorrangig auf internationaler und nationaler Basis zu bearbeiten ist. Plankstadt hat bei seinen jüngsten Großprojekten wie dem Adler-Dienstleistungsgebäude, dem Rathaus, Hallenneubau und -sanierung, bei der Schwimmbad-Sanierung, bei Schulen und Kinderbetreuung die klimapolitischen Ziele und Voraussetzungen beachtet und in die Planungen eingearbeitet. Klimaberatung für die Bürger ist ein wichtiges Thema für deren private Bau- und Veränderungsvorhaben.

Stichwort Verkehr: Was würden Sie in diesem Bereich gerne durchsetzen oder verbessern?

In den vergangenen Jahren hat sich durch den Bau der Umgehungen verkehrstechnisch viel getan und das hat den innerörtlichen Verkehr verbessert. Die Erneuerung und Umgestaltung der Ortsdurchfahrt wird weitere Vorteile bringen. Die PlaLi sieht eine gute weitere Verbesserungsmöglichkeit in dem lange geplanten Bau eines Kreisels im Kreuzungsbereich Eppelheimer-, Schwetzinger-, Eisenbahn- und Ladenburger Straße, da die positiven Auswirkungen solcher Kreisverkehre mittlerweile für alle einleuchtend sein müssten. Auch der Abbau der schienengleichen Übergänge der beiden Bahntrassen am Grenzhöfer Weg zwischen Schwetzingen und Plankstadt würde sowohl eine Entlastung für den innerörtlichen Verkehr als auch für die Industrie und Gewerbegebiete auf Plankstadter Gemarkung mit sich bringen. Ebenso wäre für die beiden neuen Sporthallen eine bessere Zu- und Abfahrt möglich.

In diesem Jahr wurde durch die seismischen Messungen mit Vibrationsfahrzeugen das Thema Geothermie in der Region heiß diskutiert. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Ein ganz schwieriges Thema, wie die Diskussionen zeigen. Gerade in unserer Region sieht es so aus, als sei die Einführung dieser Art der Energiegewinnung unabwendbar. Allerdings würde es die Plankstadter Liste begrüßen, wenn die Betreiber sich ganz klar zu ihrer Verantwortung bekennen würden, was derzeit noch nicht sichtbar ist. Studien zeigen zwar, dass Geothermie grundsätzlich eine gute Sache ist; zweifelhaft ist jedoch, ob die derzeit vorhandene Technik wirklich ausreichend ist.

Immer mehr Geschäfte und örtliche Gewerbetreibende kämpfen mit der Existenz oder schließen ihre Läden. Wie möchten Sie den lokalen Einzelhandel stützen?

Der lokale Einzelhandel unterliegt wie die gesamte Wirtschaft immer der Akzeptanz durch den Verbraucher. Regulierende Maßnahmen der politisch Verantwortlichen erweisen sich immer als zweifelhaft und werden durch die „Abstimmung mit den Füßen“ der Verbraucher manchmal ad absurdum geführt. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass selbst kleine Maßnahmen der Kommune wie zum Beispiel die Einrichtung von Kurzparkplätzen oder ähnlichem auf Dauer nicht den erhofften Erfolg bringen. Insofern bestimmt der Verbraucher durch sein Einkaufsverhalten, ob der lokale Handel eine Chance hat oder eben nicht. Somit kann auch die Plankstadter Liste beim Verbraucher nur daran appellieren, Einkäufe vor Ort zu tätigen, soweit dies möglich ist.

Plankstadt hat in den vergangenen Jahren einige Großprojekte wie den Rathaus-Neubau bewältigt, gerade werden die neuen Hallen gebaut. Was steht in der Kommune als Nächstes an?

Nach Abschluss der gegenwärtigen Großprojekte wird es in der Gemeinde auch weiterhin keinen Stillstand geben und zukunftsfähige Überlegungen müssen weitergehen. Hier wird die Frage des künftigen Standortes der Freiwilligen Feuerwehr – eventuell mit Rotem Kreuz – eine entscheidende Rolle spielen. Für alle ist klar, dass die Kapazitäten des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses im Ortszentrum hinlänglich ausgereizt und neue Lösungen erforderlich sind. Auch die Wohnraumbeschaffung sowie die Sanierung der vorhandenen kommunalen Liegenschaften müssen immer im Fokus des Gemeinderates stehen. Wenn hier nicht auf Dauer sukzessive Sanierungen durchgeführt werden, ist eine Kostenexplosion über Jahre nicht auszuschließen. Was den Zuzug durch Flüchtlinge und asylsuchende Menschen anbelangt, so wird die Kommune durch übergeordnete Zuweisungen vor vollendete Tatsachen gestellt, mit denen sie dann arbeiten muss. Diese Frage muss immer auf der kommunalen Tagesordnung stehen. Die Förderung und der Erhalt unserer Landwirtschaft wird ebenso ein immer präsentes und aktuelles Arbeitsfeld sein. Noch ist die Landwirtschaft ein ganz wichtiger Teil des kommunalen Lebens und unsere Landwirte sind hier stets mit fördernden und erhaltenden Maßnahmen zu unterstützen. Eine der wichtigsten Maßnahmen für die Zukunft Plankstadts ist die Unterstützung aller Bemühungen zur Verhinderung der geplanten Güterbahntrasse zwischen Plankstadt und Eppelheim, denn hier steht die Existenz der Plankstadter Landwirte auf dem Spiel. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass wir von genügend Bahntrassen umgeben sind. Der Ausbau der bestehenden Rheintal-Trasse macht allemal mehr Sinn als eine neue, die Landschaft zerschneidende Strecke. Auch könnte bei einem Ausbau der bestehenden Trasse gleichzeitig eine grundlegende Sanierung (Brücken, Lärmschutz-Tunnels und dergleichen) erfolgen. Denn auch im Falle einer zusätzlichen Trasse wäre ja eine Sanierung der alten Trassen unumgänglich, was die angeblich billigere Variante der geplanten Linie ad absurdum führen würde.

Fragen: Catharina Zelt
Antworten: Dr. Stephan Verclas, Fraktionssprecher
Schwetzinger Zeitung 05.08.2023



Neue Sitzmöglichkeiten für Grillhütte und anderswo durch Initiative der Plankstadter Liste

Neue Sitzmöglichkeiten für Grillhütte und anderswo durch Initiative der Plankstadter Liste

Da bei Festen an der Grillhütte in der Gänsweid in der Vergangenheit oft die Platzfrage problematisch wird - besonders bei strahlendem Sonnenschein, wenn nicht alle Plätze im Schatten sein können - wurden nach einem Haushaltsantrag der Fraktion der Plankstadter Liste von der Verwaltung nun einige hochwertige und daher robuste Tische und Stühle angeschafft, die das Problem künftig beheben sollen.

Und wie nun beim Ersteinsatz des neuen Mobiliars geschehen, können diese Garnituren selbstverständlich auch bei anderen Gelegenheiten und an anderen Orten in der Gemeinde zum Einsatz kommen. So z.B. wie geschehen auf dem Plankstädter Wochenmarkt, wo die Marktbesucher diese Neuerung sehr begrüßten. Damit könnten auch bei künftigen besonderen Events auf dem Markt diese Sitzgelegenheiten genutzt werden, um das Verweilen in angenehmer Atmosphäre zu gestalten.

Ulrich Kobelke



Stellungnahme der PlaLi-Fraktion beim Start in die Hallenzukunft

Bei der Projektvorstellung beim 1. Spatenstich für die neuen Hallen anstelle der Mehrzweckhalle zeigte sich Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas von der Plankstadter Liste erfreut über das neue Großprojekt und sah hier einen guten Weg für die sportliche und kulturelle Entwicklung der Gemeinde.

Er sah die ausgezeichneten Nutzungsmöglichkeiten für die Plankstädter Vereine, die über die derzeitigen Nutzungsmöglichkeiten der Mehrzweckhalle weit hinausreichen; dies umso mehr, da ja in naher Zukunft ja auch die Dr.-Erwin-Senn-Halle nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Neben dem gesamten Breitensport mit seiner Vielfalt sah er natürlich auch die kulturelle Bedeutung durch Nutzungsmöglichkeiten für den Musikverein, die Sängerinnen und Sänger, die Kegler, die Haus- und Landfrauen und alle anderen Vereine – und dies alles unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit über Generationen hinweg.

Einen besonderen Vorteil sah er durch zwei Hallen, eine für den reinen Sportbetrieb sowie eine Halle, die sowohl als auch für Sport und Kultur nutzbar ist. Für viele Veranstaltungen des bestehenden kulturellen Angebots besonders durch die Gemeindebücherei ist die Mehrzweckhalle zu groß und im heutigen Ratssaal ist lediglich Platz für weniger als 150 Zuschauer. Gerade die neue Kulturhalle böte einen ausgezeichneten Rahmen für ein attraktives Kulturangebot der Gemeinde als auch der Vereine. Durch die neue Kulturhalle wird das sportliche und kulturelle Angebot in Plankstadt auf ein neues höheres Niveau gehoben.

Die Frage der Finanzierung des Großprojekts ist durch die vorhandenen Finanzmittel und die Förderung gesichert. Das bislang vorgestellte Konzept der Planumsetzung zeigt sich ökologisch hervorragend aufgestellt durch nachhaltige Baustoffe, Einbeziehung sämtlicher regenerativer Energien (Geothermie, Abwasser-Wärmepumpen, Photovoltaik, adiabatische und energiesparende Kühlung im Sommer) und die Symbiose der beiden Hallen.

Die nachfolgenden Generationen seien durch die frühzeitige Beteiligung der Jugend schon in der Planungsphase bestens eingebunden; dies gelte besonders für die Jugendarbeit der Sportvereine und der anderen Vereine, aber auch des Jugendbeirats. An dieser Stelle ging er auf das durch die Bildungsgipfel aufgezeigte abgesunkene allgemeine Bildungsniveau ein und betonte, dass gerade bei der Jugendarbeit in den Vereinen der Erwerb von Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Ehrgeiz immer wieder in den Konzeptentwurf der Jugendtrainer eingebunden sei.

Abschließend betonte er die gute Zusammenarbeit des Gemeinderats mit dem Planungsteam und der Verwaltung und freute sich auf die Fertigstellung dieses einmaligen Projekts, das eine zukunftsweisende Investition für Plankstadts künftige Generationen darstellt.

Ulrich Kobelke




Mitgliederversammlung 2023 der Plankstadter Liste e.V.

Zur Mitgliederversammlung am 15. März 2023 konnte die 1. Vorsitzende Ulrike Breitenbücher die anwesenden Mitglieder herzlich begrüßen. Es war form- und fristgerecht eingeladen worden und so konnte sie ihren Jahresbericht starten. Sie streifte die Ereignisse des Jahres 2022/23 und zeigte sich erfreut über den guten Zusammenhalt und das Engagement der Mitglieder bei den Veranstaltungen, besonders beim Oktoberfest, das nach dem Ende der Pandemiemaßnahmen wieder am 25. September stattfinden konnte. Hier dankte sie den Helferinnen und Helfern sowie den Spendern, den Firmen Engelhardt, Streck und Gehrig sowie der Familie Thönnessen. Der Gemeinde dankte sie für die tollen beiden Festwochen zum 1250. Ortsjubiläum. Dabei hatte sich der Zusammenhalt und die Feierfreude der Bürgerinnen und Bürger gezeigt. Großes Lob fand sie für die Bürgerinitiative „Keine Bahntrasse“, die aller Mitwirkung und Unterstützung wert ist und die von Gemeinde mitgetragen und finanziell unterstützt wurde.

Kassier Hans-Peter Rossrucker legte einen klaren und vollständigen Finanzbericht vor und bescheinigte der PlaLi eine gute Kassenlage. Der Bericht wurde von den beiden Kassenprüfern Markus Goller und Rolf Hallwachs bestätigt und die Entlastung des Kassiers empfohlen; diese wurde von der Versammlung einstimmig gewährt. Ebenso wurde auf Antrag von Rolf Hallwachs die gesamte Vorstandschaft entlastet und ihr für die geleistete Arbeit gedankt.

Bei den Neuwahlen stellten sich der 2. Vorsitzende Ulrich Kobelke und Kassier Hans-Peter Rossrucker erneut für das Amt zur Verfügung und beide wurden von der Versammlung einstimmig gewählt.

Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas berichtete aus der Arbeit des Gemeinderats und den großen anstehenden Aufgaben, die im Großprojekt Hallen-Neubau gipfeln. Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Waldecker konnte von seinen zahlreichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern bei seinen Besuchen eine positive Stimmung in der Bevölkerung feststellen. Im Hinblick auf die Kommunalwahl im Jahr 2024 forderte er alle zur Mithilfe bei der Suche nach Kandidaten und zur aktiven Mitarbeit auf.

Mit dem Hinweis auf eine angesichts der allgemeinen Teuerungen moderate Beitragsanpassung im kommenden Jahr konnte die 1. Vorsitzende die harmonisch verlaufene Mitgliederversammlung schließen.

Ulrich Kobelke







Tolles Oktoberfest der Plankstadter Liste in der Gänsweid
Plankstadter Liste feiert Oktoberfest 2022

Am Morgen hatte es noch recht düster und nass ausgesehen, aber die Plankstadter Liste hatte wie jedes Jahr Glück mit dem Wetter! Kein Regentropfen trübte das Oktoberfest 2022 in der Gänsweid und so kamen viele Gäste, Mitglieder und Freunde in das Festgelände. Nach der zweijährigen Corona-Zwangspause war es für alle eine große Freude, wieder in gemütlicher Runde zusammensitzen zu können, auch wenn sich der Herbst schon deutlich bei den Temperaturen andeutete.

Vielfach bayrisch gewandet unterstrichen die Besucher das Motto des Festes und alle eilten zu den bayrischen Schmankerln. Fredi Engelhardt, Hans-Peter Rossrucker, Karl Stippinger und Rolf Hallwachs hatten am Grill alle Hände voll zu tun, Getränkestand, Salat- Kaffee- und Kuchenbar waren bis in den Nachmittag hinein umlagert und viel Lob war zu hören. Über allem stand jedoch der Wille zum gemeinsamen Gespräch, untermalt von den stets unaufdringlichen Melodien und Liedern von Alleinunterhalter Stips Kraus-Vierling, der sich wie immer der Stimmung hervorragend anzupassen verstand. Seit vielen Jahren ist er ein bewährter Garant für gute Stimmung.


©Foto: Kobelke

Vorsitzende Ulrike Breitenbücher konnte neben Bürgermeister Nils Drescher mit Familie auch Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitt mit Gattin, den früheren Landtagsabgeordneten Manfred Kern sowie Vertreter der Vereine und der anderen Plankstädter politischen Gruppen begrüßen.

Die Zeit verging wie im Fluge, am späten Nachmittag waren alle Speisen verkauft und schon war es Zeit, Dank zu sagen all den Helfern sowie besonders dem „Grillhütten- und Gänsweid-Boss“ Norbert Vörg und natürlich auch den zahlreichen Spendern von Kuchen und Salaten. Der große Zusammenhalt der Wählergemeinschaft und ihrer Freunde habe sich erneut hervorragend bewährt und besonders freute sie sich über die parteiübergreifende Verbundenheit, die sich an diesem Tag wieder deutlich gezeigt habe.

Ulrich Kobelke



Einladung zum Oktoberfest der Plankstadter Liste



Plankstadter Liste informiert sich bei der Bürgerinitiative „Keine Bahntrasse“

Die anhaltende Diskussion um die geplante Güter-Bahntrasse zwischen Eppelheim und Plankstadt und die Aktionen der Bürgerinitiative „Keine Bahntrasse“ nahm die Plankstadter Liste zum Anlaß, die Mit-Initiatorin der Bürgerinitiative, Caren Thönnessen, zu ihrem Stammtisch einzuladen. Damit war die Chance gegeben, aus erster Hand über den derzeitgen Sachstand mehr zu erfahren.

So berichtete Caren Thönnessen über den Dialog mit Experten, mit den zuständigen Gremien und mit der Bahn selbst. Die deutschlandweit bekannt gewordene Aktion mit dem Bauernverband war von den betroffenen Gemeinden positiv aufgenommen worden und die Bürgerinitiative sah vor allem eine effektive und gute Zusammenarbeit mit den Landwirten.


©Foto: Bürgerinitiative Plankstadt und angrenzende Gemeinden (https://keine-bahntrasse.de)

Um mit den planerischen Gremien auch sachgerecht diskutieren zu können, war es für die Bürgerinitiative zwingend erforderlich, auch Fachleute in ihren Kreis aufzunehmen – so einen Professor für Verkehrsplanung und einen Rechtsanwalt, der die Interessen der Initiative vertritt. Bei den Planungen gebe es durchaus auch juristische Fragestellungen, die fach- und sachgerecht diskutiert werden müssen.

Die Arbeit der Initiative verursacht natürlich auch Kosten, die bislang ausschließlich privat von der Initiative selbst getragen werden. Hier wäre es nach Meinung der PlaLi mehr als wünschenswert, wenn die betroffenen Kommunen die Initiative auch finanziell unterstützen würden, denn ihre Arbeit ist im Sinne und zum Wohle aller betroffenen Bürgerinnen und Bürger.

Auch wären klare Stellungnahmen der großen Städte Mannheim, Heidelberg und auch Schwetzingen von großem Interesse.

Alternative Planungen der Trasse werden nach Meinung der Initiative derzeit noch viel zu wenig diskutiert. So fehlen Zahlen und Stellungnahmen über eine linksrheinische Trassenführung oder den Ausbau der bestehenden Rheintal-Strecke. Tunnel- oder Deckel-Lösungen sind bei weitem nicht ausreichend diskutiert und in Erwägung gezogen worden. Eine solche Lösung stünde durchaus im Raum und würde beispielsweise finanziell in keinem Verhältnis zum Tunnelbau in den Schweizer Bergen stehen und wäre somit auch realisierbar. Auch eine Untertunnelung der Stadt Schwetzingen wäre gemessen an der Tatsache, dass man heute Tunnel durchs Meer baut, längst keine Illusion mehr.


©Foto: Bürgerinitiative Plankstadt und angrenzende Gemeinden (https://keine-bahntrasse.de)

Auch hätten Berechnungen gezeigt, dass die bestehende Rheintal-Strecke im Güterverkehr nicht ausgelastet ist und durchaus ausbaubar wäre. Was die dabei in die Diskussion gebrachten Güterbahnhöfe Mannheim und Karlsruhe betrifft, so wäre bei diesen zu klären, inwiefern diese überhaupt zwingend in die Planungen gehören, da die Güterzüge der großen Transversale Rotterdam – Genua hier nicht neu zusammengestellt werden müssen, sondern diese ohne Halt passieren.

Die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher dankte Caren Thönnessen für ihr Kommen und ihre hochinteressanten Informationen. Der Abend habe auch gezeigt, dass die Diskussion um die Trasse noch lange nicht beendet ist. Die Mit-Initiatorin sagte zu, die Plankstadter Liste und auch andere Gremien, die dies wünschen, gerne auf dem Laufenden zu halten, denn schließlich gehe um unserer aller direkter Umwelt auf der Gemarkung Plankstadts.

Ulrich Kobelke



Plankstadter Liste genießt Plänkschder Spargel

Die Pandemie hatte zwei Jahre lang jedes ungezwungene Treffen der PlaLi-Familie verhindert; nun war es endlich wieder soweit.

Die Familie Hallwachs mit Rolf und Martina sowie Andreas und Natalie haben die PlaLi wieder zu einem tollen Spargelessen eingeladen und sorgten für ein volles Haus – diesmal nicht auf dem Hallwachshof, sondern wegen der geeigneteren Räumlichkeiten bei ihren Verwandten auf dem Treiber-Hof in Eppelheim.

Spargel in allen Variationen und schmackhafte Beilagen zierten das Büffet, das sich sogleich großer Beliebtheit erfreute. Und alle wurden satt! Bürgermeister Nils Drescher radelte nur zu einem kurzen ‚Hallo‘ vorbei und musste gleich weiter zu anderen Terminen.


©Foto: Kobelke

Ulrike Breitenbücher freute sich über das gelungene Treffen nach der langen erzwungenen Abstinenz und dankte vor allem der Familie Hallwachs für die großzügige Einladung und der Familie Treiber für die Bewirtung. Ebenso dankte sie Sonja und Fredi Engelhardt, denn die beiden hatten zu den Spargeln den schmackhaften Schinken spendiert. Für alle hatte sie kleine Präsente in ihrem Korb.

Ihren Worten unter dem Motto „Wer die Gegenwart genießt, hat in der Zukunft eine wunderbare Vergangenheit“ konnte wahrlich niemand widersprechen, denn alle genossen den gelungenen Abend mit dem köstlichen Essen und die angenehmen Gespräche.


©Foto: Kobelke

Die PlaLi-Familie forderte sie auf, durch ihre Unterschrift die Bürgerinitiative „Keine Bahntrasse“ zu unterstützen. Nicht nur wegen des Verlustes von Spazierwegen, sondern vor allem wegen der Einschränkungen und Verlusten, die unsere Landwirte erleiden würden, käme die geplante Bahntrasse zwischen Eppelheim und Plankstadt.

Alle nahmen die wiedergeschaffene Möglichkeit des Zusammenseins gerne wahr und saßen bei interessanten Themen noch frohe Stunden zusammen.

Ulrich Kobelke




Mitgliederversammlung 2022 der Plankstadter Liste

Zur Mitgliederversammlung 2022 konnte die 1. Vorsitzende Ulrike Breitenbücher am 20 April 2022 zahlreiche Mitglieder und besonders das älteste Mitglied Heinz Ochs im TSG_Eintracht Vereinshaus „Eviva“ begrüßen. Es war form- und fristgerecht eingeladen worden, die Versammlung war beschlussfähig.

Im Jahresbericht streifte Ulrike Breitenbücher die Ereignisse des Jahres 2021/22 und zeigte sich erfreut über den guten Zusammenhalt innerhalb der Wählergemeinschaft – trotz pandemiebedingter Hindernisse und Auflagen.

Die Freude, dass in diesem Jahr am 25. September wieder das beliebte PlaLi – Oktoberfest stattfinden kann, ist bei allen groß und auch die Hoffnung, dass nicht wieder das Virus einen Strich durch die Rechnung macht. Auch freut sich die Wählergemeinschaft auf das Ortsjubiläum vom 30. Juni – 9. Juli.

Sie dankte allen Mitgliedern und den Angehörigen für die vielfältigen Hilfen bei den Aktivitäten der PlaLi. Besonders dankte sie dem wegen Wegzugs ausgeschiedenen Beirat Ewald Leischner für seine über die Jahre geleistete Arbeit, ebenso Wolfgang Eichhorn für seine Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit dem Finanzamt. Dem gesamten Vorstandsteam dankte sie für die durchweg positive Zusammenarbeit.

Kassenwart Hans-Peter Rossrucker gab einen sehr positiven Kassenbericht ab und Kassenprüfer Rolf Hallwachs, der zusammen mit Markus Goller die Kasse am 19. April geprüft hatte, bescheinigte eine einwandfreie und ordnungsgemäße Kassenführung. Er beantragte für Kassenwart und die gesamte Vorstandschaft die Entlastung, die von der Versammlung einstimmig gewährt wurde.

Nach den (Teil-) Neuwahlen präsentiert sich die Vorstandschaft der Plankstadter Liste für 2020 wie folgt:
1.Vorsitzende: Ulrike Breitenbücher
2. Vorsitzender und Schriftführer: Ulrich Kobelke
Kassier: Hans-Peter Rossrucker
Beiräte: Markus Goller, Albert Stieger und Karl Stippinger
Kassenprüfer: Rolf Hallwachs und Markus Goller

Alle Wahlen erfolgten einstimmig ohne Gegenstimmen.

Bürgermeister-Stellvertreter Gerhard Waldecker fasste die bei seinen Besuchen festgestellte positive Stimmung in der Bevölkerung zur Arbeit von Bürgermeister und Verwaltung zusammen und berichtete über den Stand der Rathaus-Sanierung.

Ulrike Breitenbücher forderte alle Mitglieder zur aktiven Teilnahme an der Bürgerinitiative gegen die geplante Bahntrasse auf und dankte Rolf Hallwachs, dem Vorsitzenden des örtliches Bauernverbandes, der die medial deutschlandweit beachtete Traktor-Aktion ins Leben gerufen und organisiert hatte.

Es lagen keine Anträge an die Versammlung vor und unter dem Punkt so konnte die harmonisch verlaufene Versammlung um 21.30 Uhr geschlossen werden

Ulrich Kobelke


Einladung zur Mitgliederversammlung 2022

Sehr geehrte Mitglieder,

die ordentliche Mitgliederversammlung 2022 der Plankstadter Liste e.V. findet am

Mittwoch, den 20. April 2022 um 20.00 Uhr im TSG Eintracht Vereinshaus „Eviva“

statt. Hierzu lade ich Sie herzlich ein und bitte um Ihre Teilnahme.

Tagesordnung:

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Verabschiedung der Tagesordnung
3. Bericht der Vorstandschaft
4. Finanzbericht
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Entlastung
7. Neuwahlen (1. Vorsitzende(r), Schriftführer, Kassenprüfer und Beirat)
8. Anträge
9. Verschiedenes

Anträge an die Versammlung sind zwei Wochen vor dem Versammlungstermin bei der 1. Vorsitzenden einzureichen.

Mit freundlichem Gruß

Ulrike Breitenbücher
1. Vorsitzende



Plankstadter Liste nimmt Stellung zu den Bahn-Plänen und zeigt Alternative auf
NEIN zum Neubau der Güterbahntrasse zwischen Plankstadt und Eppelheim

Die Interessen Plankstadts in allen Bereichen zu wahren, zu fördern und in eine gute Zukunft zu führen – darin sah und sieht die Plankstadter Liste nach wie vor ihre ureigenste Aufgabe. Daher ist es selbstverständlich, dass sich die Wählergemeinschaft auch der Frage der angedachten Neubautrasse der Deutschen Bahn für den Güterverkehr angenommen hat. In Gesprächen in der Fraktion, der Vorstandschaft und mit den Mitgliedern hat sich die Plankstadter Liste eine eigene Meinung gebildet, die nun der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Dabei unterstützt die Plankstadter Liste alle bisherigen und künftigen Aktivitäten der Bürgermeister und Verwaltungen und der neu gebildeten Bürgerinitiativen vorbehaltlos, die darauf abzielen, in nachbarschaftlichem Einvernehmen und mit demokratisch legitimierten Mitteln den Bestrebungen der Bahn und des Bundes Einhalt zu gebieten und auf Alternativen zu verweisen.

Es ist erfreulich, dass sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne und deren Offenlegung in den Medien bereits zwei Bürgerinitiativen bildeten, deren Forderungen in allen Punkten Unterstützung finden. Die Plankstadter Liste wird mit den Bürgerinitiativen selbstverständlich das Gespräch suchen und ihre Unterstützung anbieten.

Dazu seien hier noch einmal die wesentlichen Forderungen der Initiativen aufgelistet:

• Keine Zerschneidung unserer Gemeinden
• Keine Zerstörung der gewachsenen Ortsstrukturen
• Keine Vernichtung der Existenzgrundlagen unserer Landwirtschaft
• Keine Zerstörung der Lebensräume von geschützten Tierarten und der Fauna
• Größtmöglicher Lärmschutz und mögliche Tunnellösungen müssen bereits jetzt berücksichtigt werden
• Wir fordern zusätzliche Gutachten, die von unabhängiger Stelle erstellt werden
• Interessenkonflikte innerhalb der Bahn und deren Dienstleister dürfen nicht sein
• Kosteneinsparungen und Profitdenken der Deutschen Bahn dürfen nicht zulasten der Bevölkerung gehen

Diese und weitere Überlegungen zu Forderungen von Bürgerinitiativen, die sich auf demokratisch legitimiertem Terrain bewegen, sind nachvollziehbar und unterstützenswert.

Darüber hinaus aber bewegt die Plankstadter Liste noch eine ganz andere Frage, die über persönliche, lokale oder regionale Fragestellungen hinausreicht.

Ein Projekt, das in Europa schon viele Jahre im Gespräch ist, ist der Ausbau des Güterverkehrs auf der großen Nord-Süd-Transversale Rotterdam – Genua, also von der Nordsee bis zum Mittelmeer. Das große Problem der Alpenquerung ist durch den Ausbau der Tunnels in der Schweiz praktisch gelöst – wenn Deutschland seine in diesem Zusammenhang gemachten Beteiligungszusagen eingehalten hätte!

Das aber ist nicht geschehen und die Schweizer Nachbarn fühlen sich von Deutschland verschaukelt. Der Ausbau der Rheintalbahn von zwei auf vier Gleise wäre dazu unabdingbar gewesen – geschehen ist aber fast nichts und das seit vielen Jahren.

Bereits 1996 hatte die Schweiz mit der deutschen Bundesregierung den Ausbau des nördlichen Zulaufs zwischen Karlsruhe und Basel vereinbart. Die Bundesrepublik Deutschland hat damals gegenüber der Schweiz in der Vereinbarung von Lugano (1996) die Absicht erklärt, den Aus- und Neubau der Strecke zeitgleich mit der schweizerischen Neuen Alpentransversalen (NEAT) abzuschließen, dem landesweiten Schienengroßprojekt der Schweiz zur Verbesserung des Nord-Süd-Güterverkehrs durch die Alpen. Mit dem Ausbau von Schieneninfrastruktur in Deutschland soll die Leistungsfähigkeit des Zulaufs zur NEAT gewährleistet werden. Die Schweiz baute die Tunnel an Lötschberg (34,6 km) und Gotthard (57 km) fertig, der Cereni-Basistunnel (15,4 km) wurde Ende 2020 in Betrieb genommen; in Deutschland ist höchstens ein Drittel der Zulaufstrecke zwischen Karlsuhe und Basel auf vier Gleise ausgebaut.

Gefordert werden im Falle eines Ausbaus immer wieder Tunnellösungen, die natürlich kostenintensiv sind und daher von vornherein von den Planern als unmöglich abgelehnt werden (Wir erinnern an den Tunnelbau der B 535 durch das Zeitze-Loch zwischen Plankstadt und Schwetzingen). Jedoch wäre im Falle der angedachten Strecke zwischen Eppelheim und Karlsruhe eine Tunnellösung von 5- 6 Kilometern, die dazu noch in kostengünstiger offener Bauweise durchzuführen wäre, bei den Kosten im Vergleich zu den Schweizer Tunnellösungen von eher marginaler Bedeutung.

Die Schuld für den zögerlichen Ausbau wird meist den zahlreichen Bürgerinitiativen zugeschrieben, die sich jedem Ausbauplan entgegenstellen. So ist es schwierig, überhaupt eine akzeptable Linienführung zu finden. Schon 2007 gab es in Baden 172.000 Einsprüche, welche die Planungen für den Ausbau der Rheintalbahn stoppten. Baden-Württemberg und die Region am Oberrhein setzten sich deshalb für eine bessere Planung ein, die mehr Rücksicht auf Mensch und Umwelt nimmt. Über die erforderlichen Verbesserungen berieten Bund, Bahn, Land sowie Vertreter der Region und der Bürgerinitiativen im Projektbeirat Rheintalbahn. Gilt das für unsere Region auch oder wird hier nach dem St. Florians-Prinzip gehandelt wie bei so vielen anderen Projekten, wenn es beispielsweise um den Ausbau erneuerbarer Energien geht – wir sehen das beinahe täglich bei Windkraftanlagen oder Erdleitungen?

Dafür wird nun ein neues Projekt favorisiert, das sich in mehreren Punkten negativ von einer Ausbaumöglichkeit der Rheintalbahn abhebt.

Dass die Kosten für eine völlige Neuplanung und Neubau einer Bahntrasse an anderer Stelle weitaus höher sind als der Ausbau einer bereits bestehenden Trasse, ist wohl für jeden einleuchtend. Die neuen Folgen für Landschaft, Wirtschaft und Natur sind dabei gar nicht berücksichtigt.

Die Plankstadter Liste fordert daher, den längst geplanten Ausbau der Rheintalbahn zwischen Mannheim und Karlsruhe zu planen und in Angriff zu nehmen, als sich auf neue abenteuerlich und schwer kalkulierbaren Abenteuer einzulassen.

Anders ausgedrückt: Die Deutsche Bahn und mit ihr der Bund sollen ihre nicht gemachten Hausaufgaben nachholen, anstatt die Bürgerinnen und Bürger mit neuen Projekten zu verunsichern und weitere zusätzliche schwerwiegende Eingriffe in Natur, Wirtschaft (vor allem der Landwirtschaft) und die Lebensbedingungen der Menschen vermeiden.

Dazu gehört auch die längst überfällige Digitalisierung der dadurch nicht ausgelasteten Rheintalstrecke im Güterfernverkehr – darauf weist der Digitalisierungsexperte Dr. Stephan Verclas der Plankstadter Liste ausdrücklich hin. Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, Wegbereiter einer modernen und nachhaltigen Mobilität der Zukunft zu werden. Das Verkehrsministerium zielt darauf, die Digitalisierung für die Entwicklung und Umsetzung neuer und besserer Mobilitätskonzepte zu nutzen, um so ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Dies kann maßgeblich dazu beitragen, Luftverschmutzungen und Lärmemissionen zu mindern und die Klima- und Umweltschutzziele Baden-Württembergs zu erreichen. Schöne Worte – aber gilt das nicht für unseren nordbadischen Heimatraum?

Es besteht bei solchen Großprojekten auch immer die große Gefahr, dass all die berechtigten Forderungen der einzelnen Bürgerinitiativen in den betroffenen Kommunen leicht angeblich übergeordneten Interessen zum Wohle der Allgemeinheit zum Opfer fallen und als persönliche und lokale Befindlichkeiten hintangestellt werden.

Dass dies nicht passiert, verweist die Plankstadter Liste auch auf die genannten nicht erledigten übergeordneten Aufgaben der Deutschen Bahn, auf die das Hauptaugenmerk gerichtet werden sollte – ohne von den Forderungen der Bürgerinitiativen ablenken zu wollen.

Ulrich Kobelke, 17.02.2022



Zum Jahresschluß
Gesegnete Weihnachten und ein glückliches neue Jahr 2022

In der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres 2021 richtete Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas zum Jahresschluss das Wort an Bürgermeister Drescher, an die Kolleginnen und Kollegen im Rat sowie auch an alle Plänkschderinnen und Plänkschder:

Am Ende eines für uns alle sehr herausfordernden Jahres 2021, möchte ich mich auf der Zielgeraden sehr gern noch einmal persönlich an Sie wenden.

Man sagt es viel zu selten: Danke an alle!

Danke für die meist sehr gute Zusammenarbeit
- mit der Verwaltung
- mit dem Gemeinderat
- mit der Fraktion
- mit allen Plänkschderinnen und Plänkschdern

Danke für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen in den vergangenen Monaten und Jahren!

Danke für die guten Projekte, denn trotz der Pandemie haben wir in Plankstadt viele Projekte weiterentwickelt und vorangebracht:
- Rathaus
- Bürgerbüro
- die Baugebiete Antoniusquartier und Kantstraße
- die Planungen des Sport- und Kulturareals samt neuem Baugebiet
- die Sanierung der Schulen und Kindergärten
- die Zusammenarbeit mit den Vereinen
- und vieles andere im Verlaufe des zurückliegenden Jahres

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein besinnliches Weihnachtsfest, einige Tage der Ruhe mit Zeit für kleine Spaziergänge, Zeit für sich selbst und die Familie, Zeit, um Kraft und neue Ideen zu sammeln für das neue Jahr 2022. Ein Jahr mit hoffentlich weniger Sorgen, weniger Stress, dafür mehr Erfolg; Freude, wieder häufiger Gespräche von Angesicht zu Angesicht und ganz wichtig – mit viel Gesundheit! Eben alles, was man braucht, um zufrieden und glücklich zu bleiben – an 365 Tagen.

Das wünsche ich – Ihnen von Herzen, auch im Namen meiner Fraktion!

Ihr Stephan Verclas

Den guten Wünschen des Fraktionssprechers schließt sich auch die Vorstandschaft der PLANKSTADTER LISTE gerne an.

Ulrike Breitenbücher und Ulrich Kobelke



gemeinsamer Antrag der PlaLi und der GLP im Gemeinderat beschlossen
Neue Richtlinie zur Vereinsförderung

Vereine leisten einen wertvollen Beitrag zu unserem sportlichen, kulturellen und sozialen Leben in Plankstadt. Sie tragen zu einem attraktiven Freizeitangebot, zur Gesundheitsförderung und Prävention und leisten eine besondere Rolle in der Kinder- und Jugendarbeit für die Plankstadter Bürger.

Die alte Richtlinie zur Förderung der Vereine in Plankstadt war nicht mehr zeitgemäß. Die IG Vereine hatte deswegen schon vor 2 Jahren einen Antrag an die Verwaltung gestellt. Leider verging einige Zeit, ohne dass sich etwas tat. Deswegen die Grüne Liste Plankstadt (GLP) gemeinsam mit uns, der Plankstadter Liste (PlaLi), im Sommer beschlossen, einen gemeinsamen Antrag mit einem neuen Entwurf der Richtlinie in den Gemeinderat einzubringen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass Bürgermeister Drescher unseren Antrag zur Chefsache gemacht hast und persönlich die finale Bearbeitung der Richtlinie übernommen hast.

Die neue Richtlinie berücksichtigt die besondere Rolle der Vereine in Plankstadt, frei nach dem Motto „Fördern und Fordern“.

Gefördert werden die Vereine:
- durch einen deutlich höheren jährlichen Zuschüsse
- durch höhere Zuschüsse für außerordentliche Investitionen
- durch Gewährung eines Zuschusses für außerordentliche Unterhaltungsmaßnahmen (neu)
- durch einen weiteren Zuschuss, wenn dadurch Instandhaltung bzw. Investitionen einen erheblichen Beitrag zum Klima bzw. Umweltschutz liefern
- sowie einen Extrazuschuss für Kinder- und Jugendarbeit der Vereine

Die Gemeinde leistet mit den dargestellten Fördermöglichkeiten einen großen Beitrag zur Unterstützung der Vereinsarbeit in Plankstadt. Alle geförderten Vereine in Plankstadt sind aufgefordert, auch die Gemeinde in vielfältiger Weise zu unterstützen durch die Teilnahme an gemeinnützigen Veranstaltungen, Ortsfesten, am Ferienprogramm und durch vereinseigene Angebote in den Kindergärten und Schulen sowie bei der Pflege unserer Partnerschaften. Und so ist die Förderung nach diesen Richtlinien bedingt an eine aktive Teilnahme des Vereins am Gemeindeleben.

Diese neue Vereinsförderung ist einzigartig, und im Vergleich zu den anderen Kommunen im Kreis deutlich höher wie der Durchschnitt, aber wir glauben aber, dass durch diese Richtlinie mit den dargestellten Fördermöglichkeiten wir der besonderen Rolle der Vereine in Plankstadt für das kulturelle, sportliche und vor allem soziale Leben gerecht werden und sie ein weiterer Schritt für ein lebens- und liebenswertes Plankstadt ist.

Stephan Verclas, 20.12.2021



Bericht Jahreshauptversammlung
Lob für Vorsitzende Ulrike Breitenbücher - Mehr Transparenz im Miteinander eingefordert

Pandemiebedingt lud die Plankstadter Liste (PlaLi) erst verspätet zu ihrer Versammlung ein. Dennoch hatte sich eine große Zahl an Mitgliedern im Restaurant „Eviva“ eingefunden. Vorsitzende Ulrike Breitenbücher (Bild) ließ in ihrem Jahresbericht die vergangenen Monate Revue passieren und bedauerte die ausgefallenen Aktivitäten und die fehlenden informativen Zusammenkünfte. Dass es in Plankstadt dennoch keinen Stillstand gegeben habe, zeigte sie an vielen örtlichen Baumaßnahmen auf, „die jedem ins Auge fallen“. So nannte sie die Inbetriebnahme des Adler-Gebäudes, die Sanierung des Rathauses und der ehemaligen Sparkasse, die Renovierungsmaßnahmen an der Mehrzweckhalle, die Ausstattung der Schulen mit Luftfiltern, Anmietung von Teilen des evangelischen Gemeindehauses als Mensa und für die Kinderbetreuung, die Sanierung des ehemaligen Hausmeisterhauses im Schulhof zur Kernzeitbetreuung.

Positive Entwicklung

Außerdem verwies sie auf die Inbetriebnahme des Kreisels-West, die fortschreitende Bautätigkeit im Antoniusquartier und die Erschließung des Neubaugebiets Kantstraße-Nord. All diese Maßnahmen habe die PlaLi wohlwollend, aber durchaus mit kritischer Aufmerksamkeit begleitet. Die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen im Rat habe sich erfreulich gut entwickelt. Breitenbücher bedauerte die oft fehlende Informationsmöglichkeit der Mitglieder infolge der ausgefallenen Stammtische und anderer Treffen und gab der Hoffnung auf Verbesserung der Corona-Lage Ausdruck. Sie dankte ihren Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit, aber auch allen anderen für die Unterstützungen im Jahreslauf. Kassierer Hans-Peter Rossrucker legte den Haushaltsabschluss vor und Kassenprüfer Rolf Hallwachs bescheinigte ihm eine einwandfreie Kontenführung, die von ihm beantragte Entlastung erfolgte einstimmig. Turnusgemäß waren der zweite Vorsitzende und der Kassenwart zu wählen. Ulrich Kobelke und Hans-Peter Rossrucker stellten sich wieder zur Verfügung und wurden beide einstimmig von der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt.

„Noch Luft nach oben“

Schließlich berichtete Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas aus der Arbeit des Gemeinderates. Er sah in einigen Punkten bei Transparenz und Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Verwaltung und Rat noch Luft nach oben, weshalb er auf Verbesserung pochte. Der Bürgermeisterstellvertreter Gerhard Waldecker wies auf Stimmen aus der Bevölkerung hin, die eine Verbesserung der Kontaktmöglichkeiten zwischen Bürgern und Verwaltung wünschten. Der Vorsitzenden stellte er ein hervorragendes Zeugnis für ihre Arbeit für die PlaLi aus. Seit 1999 stehe Breitenbücher an der Spitze der Wählergemeinschaft und präge durch ihre ausgleichende und menschenfreundliche Art das Bild der PlaLi in der Öffentlichkeit.

Ulrich Kobelke



Sommerinterview der Schwetzinger Zeitung:
Plankstadter Liste sieht Kultur- und Veranstaltungshalle mit Haus der Vereine als größten Erfolg / ÖPNV-Anschluss muss verbessert werden / Vereinsleben und Gemeinschaft fördern

Plankstadt. Wo steht die Gemeinde, welche Herausforderungen kommen auf die Menschen zu und wie sollte man damit umgehen? In unserer Sommerinterview-Reihe können sich die Gemeinderatsfraktionen dazu äußern. Diesmal ist die Plankstadter Liste (PlaLi) um Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas an der Reihe, die die Fragen schriftlich beantwortet hat.

Die letzte Kommunalwahl liegt nun bereits zwei Jahre zurück. Was sind in Ihren Augen die größten Erfolge, die der Gemeinderat in dieser Zeit auf den Weg gebracht hat?

PlaLi: Der größte Erfolg ist der einstimmige Beschluss des Gemeinderates zur neuen Kultur- und Veranstaltungshalle und dem anschließenden Bau des Hauses der Vereine. Aber auch der Beschluss des Neubaugebiets Kantstraße-Nord, welches unter anderem zur Finanzierung der neuen Kultur- und Veranstaltungshalle dienen soll, der Umbau des Rathauses und des neuen Bürgerbüros, die Fertigstellung des Dienstleistungsgebäudes auf dem Adler-Areal und des Kreisels mit barrierefreier Bushaltestelle und neuen Kanälen fallen in den Bereich dieser Legislaturperiode.

Welches Projekt in der Gemeinde liegt Ihnen besonders am Herzen?

PlaLi: Die Planung und der Bau der neuen Kultur- und Veranstaltungshalle und des Hauses der Vereine ist das finanziell größte Projekt der Gemeinde seit jeher und hat schon alleine deswegen eine herausragende Bedeutung. Der Gemeinderat ist sich dieser Verantwortung bewusst. Es gibt den Vereinen langfristig neue Möglichkeiten, sich um das soziale Leben in der Gemeinde zu kümmern, sei es durch eine deutlich bessere Infrastruktur für sportliche Aktivitäten als auch für kulturelle Angebote.

Kantstraße-Nord, Antoniusquartier, Rathaus, Mehrzweckhalle – aktuell wird viel gebaut und saniert. Welche Bau- und Sanierungsprojekte sind Ihrer Meinung nach als Nächstes dran?

PlaLi: Mit den aufgezählten Bauprojekten ist sowohl das Bauamt, welches eine sehr gute Arbeit leistet, als auch der Gemeinderat stark ausgelastet, deswegen (und auch wegen der Finanzen) sollten wir uns darauf fokussieren, die genannten Projekte zuerst zu Ende und dann zum Leben zu bringen. Darüber hinaus wurde bereits das nächste Großprojekt beschlossen – das Haus der Vereine. Mit der Rathaussanierung und dem erforderlichen barrierefreien Umbau der Bushaltestelle steht auch die Sanierung des Rathausplatzes an. Hier fehlt uns noch ein finales Zielbild, wie der Rathausplatz in zehn Jahren aussehen soll. Zugleich stellt sich zudem die Frage, ob das Feuerwehrgerätehaus weiter in der Ortsmitte verbleiben soll.

Die Corona-Krise hat das Leben in vielerlei Hinsicht stark betroffen. Wie hat die Pandemie Ihre Arbeit im Gemeinderat und innerhalb Ihrer Fraktion verändert?

PlaLi: Die Fraktionsarbeit ist digitaler geworden, wir in der Fraktion haben viel über Messenger und Videokonferenzen kommuniziert. Dies hat sehr gut funktioniert. Unser von vielen Bürgern geschätzter Politische Stammtisch konnte während der Corona-Krise leider nicht durchgeführt werden. Für die Arbeit des Gemeinderates wurde schon vor der Krise Gemeinderatstablets eingeführt, was wir sehr begrüßen, da dadurch die Gemeinderatsunterlagen papierlos zur Verfügung stehen. Zusätzlich hätten wir uns eine Satzungsänderung zur Durchführung von Sitzung mit Beschlussfassung via Videokonferenzen gewünscht.

Erst kürzlich ist in Plankstadt ein Jugendbeirat gegründet worden. Wie möchten Sie die Jugendlichen im Ort unterstützen?

PlaLi: Wir sind die Wählervereinigung der Plankstadter Bürger und der Plankstadter Vereine. Die Vereinsförderung insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit liegt uns besonders am Herzen und gemeinsam mit der GLP haben wir eine neue Vereinsförderrichtlinie beantragt. Der Jugendbeirat ist erst frisch gegründet und die Jugendlichen sollen sich als neues Gemeindeorgan finden und wir werden selbstverständlich deren Belange berücksichtigen. Wir wünschen uns, dass die Verwaltung hier eine gute Kommunikation des Jugendbeirates mit dem Gemeinderat schaffen wird. So hat sich der Jugendbeirat einen Brunnen in der Ortsmitte gewünscht. Leider haben die anderen Fraktionen des Gemeinderates dieses Anliegen des Jugendbeirates nicht berücksichtigt und einen Brunnen zur Belebung des Ortszentrums abgelehnt.

In die großen Projekte der Gemeinde fließt viel Geld. Wie wollen Sie sicherstellen, dass Plankstadt künftig finanziell auf sicheren Beinen steht?

PlaLi: Noch stehen die Gemeindefinanzen sehr gut da. Bei den Großprojekten haben wir von der Plankstadter Liste immer darauf geachtet, dass die Gegenfinanzierung stimmt, wir nachhaltig investieren und auf Folge- und Unterhaltskosten achten. Durch die neuen Gewerbegebiete hoffen wir zusätzlich auf höhere Steuereinnahmen.

Was fehlt Ihrer Meinung nach noch in Plankstadt?

PlaLi: Obwohl wir mitten in der Metropolregion liegen, ist der ÖPNV-Anschluss in Plankstadt verbesserungswürdig. Hier werden wir durch die neue Bündelausschreibung ab 2022 eine deutliche Verbesserung bekommen, was allerdings auch für deutlich mehr Kosten sorgen wird. Für die Kinder- und Jugendlichen würden wir uns ein zusätzliches Outdoorspielfeld wünschen für Beachvolley- und Beachhandball, beides sehr trendige Sportarten.

Im September steht die Bundestagswahl an. Welches Thema der Bundestagswahl tangiert Ihrer Meinung nach die Kommune am stärksten?

PlaLi: Hier sind ganz klar die Finanzen zu nennen. Die in Bund und Land regierenden Parteien beschließen Gesetze, die wir in der Kommune umsetzen und bezahlen müssen. Es gibt zwar hier immer wieder Förderung für Investitionen, bei der Unterhaltung in den Folgejahren werden wir als Gemeinde aber mit den Kosten allein gelassen, sei es bei dem Thema Kinderbetreuung, Schulmensa, Digitalpakt oder Integration. Hier sieht man, wie weit die Parteien sich von der Basis der Bevölkerung entfernt haben.

Was macht Plankstadt besonders lebens- und liebenswert?

PlaLi: Vor allem die Plankstädter Bürger. Plankstadt zeichnet sich durch ein reges Vereinsleben aus, es gibt zahlreiche Angebote für Jung und Alt. Wir treten für ein reges Vereinsleben ein und für eine gute Dorfgemeinschaft, in der sich die „Alteingesessenen“ weiter heimisch fühlen und Neubürger gut integriert sind. Die Plankstädter wissen zu feiern und schätzen gleichzeitig den ländlichen Charakter der Gemeinde. Zahlreiche sportliche und kulturelle Angebote machen Plankstadt liebenswert.

Sommerinterview der Schwetzinger Zeitung mit Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas, 14.08.2021



Plankstadter Liste bei der Frauenquote bestens aufgestellt

Bei der Kommunalwahl im Jahr 2019 wählten die Bürger und Bürgerinnen Plankstadts die PLANKSTADTER LISTE zur stärksten Fraktion im Ratsgremium und so gehören seither 8 von 22 Gemeinderäten der unabhängigen Wählervereinigung an. Und von diesen 8 sind wiederum 50%, also vier Frauen! Eine Frauenquote, von der andere Parteien und Wählervereinigungen landauf landab nur träumen können.

Ulrike Breitenbücher, Dr. Ulrike Klimpel-Schöffler, Karolin Kolb und Nele Neidig sind die vier Damen, die seit 2019 zusammen mit Dr. Stephan Verclas (Fraktionssprecher), Gerhard Waldecker (1. Bürgermeister-Stellvertreter), Fredi Engelhardt und Rolf Hallwachs am Ratstisch Platz genommen haben und die bei den Mehrheitsverhältnisse bei Abstimmungen ein wesentliches Wörtchen mitzureden haben. Hinzu kommt noch, dass Karolin Kolb und Nele Neidig der jüngsten Generation angehören und so der Stimme des jungen Plankstadts Ausdruck verleihen.


Nele Neidig, Dr. Ulrike Klimpel-Schöffler, Karolin Kolb, Ulrike Breitenbücher ©Foto: Verclas

Es war schon immer ein herausragendes Element der kommunalen Entscheidungsarbeit der PlaLi, dass im Vorfeld von Entscheidungen in der Diskussion sowohl innerhalb der Wählergemeinschaft als auch besonders der Fraktion alle mit ihren oft unterschiedlichen Auffassungen gehört werden und erst dann die Entscheidung für die Gemeinderatssitzung festgelegt wird.

Auf diese Art wird ausgeschlossen, dass überkommene Haltungen sich über Jahre verfestigen und es ist gewährleistet, dass neue Ansichten und Ideen Raum greifen können. Dies zeigt sich immer besonders auch bei den monatlichen Stammtischen, deren coronabedingter Ausfall sich bei allen schmerzlich bemerkbar macht und eine Lücke in der Gemeinschaft aufgetan hat. Alle hoffen, dass gerade die Treffen und der gemeinschaftliche Austausch bald wieder in gewohnter Weise stattfinden können.

Die vielen Aufgaben, die in Plankstadt anstehen oder die gerade in Umsetzung begriffen sind, machen einen solchen Meinungsaustausch für alle unentbehrlich.

Ulrich Kobelke



Frohe und gesegnete Ostern

Liebe Mitglieder, Angehörige und Freunde der Plankstadter Liste

Zunächst wünschen Vorstandschaft und Fraktion der Plankstadter Liste allen ein frohes Osterfest mit hoffentlich wenig Beschränkungen und frühlingshaftes Wetter, dass der Osterspaziergang auch Freude bringen möge.

Jedem wird wohl aufgefallen sein, wie wenig Informationsfluss und wie wenig Kontakte seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr zwischen uns allen bestehen. Es steht zu befürchten, dass dies auch noch eine Weile so anhalten wird. Natürlich gibt es da keine monatlichen Stammtische und ob unser Oktoberfest stattfinden kann, steht noch in den Sternen. Dies ist natürlich kein alleiniges Problem der PlaLi sondern betrifft alle anderen Veranstaltungen, kommunale Events, Vereinsveranstaltungen und natürlich auch den privaten Bereich.

Auch wir selbst in Fraktion und Vorstand haben nicht viel mehr Kontakte außer den offiziell anberaumten Sitzungen und gelegentlichen Telefongesprächen. Wir bedauern sehr, dass so auch ihr ausschließlich auf die Verlautbarungen der Gemeinde in Mitteilungsblatt und Zeitung angewiesen seid. Manches gäbe es oft im Vorfeld zu diskutieren und zu besprechen und sicher wären manche Irritationen oder Unverständlichkeiten schon vorher ausgeräumt. So möchten wir diese Ostergrüße auch dazu nutzen, Euch einen kleinen Einblick in das gegenwärtige kommunale Geschehen zu vermitteln.

Was tut sich derzeit im Ort?

Die Bauten im Baugebiet Antoniusquartier sind in vollem Gange und die Erschließung des Baugebiets Kantstraße-Nord wird gegen Ende des Jahres in Angriff genommen. Dann werden auch dort bald neue Wohnhäuser entstehen. Als Straßenname wurde vom Gemeinderat „Bertha-Benz-Straße“ ausgewählt.

Neben der Mehrzweckhalle haben die Bauarbeiten für den EDEKA-Markt und den Drogeriemarkt Rossmann begonnen.

Die Planungen für die Mehrzweckhalle sind vergeben und es wird an dieser Stelle ein neues Sport- und Kulturzentrum entstehen. Die alte Mehrzweckhalle wird verschwinden und zwei neuen Hallen und einem Vereinshaus Platz machen. Restaurant und Kegelhalle bleiben bestehen. Auf dem jetzigen Mehrzweckhallenparkplatz ist ein kleines Wohngebiet vorgesehen.

Der Ausbau des Kreisels am Altersheim ist in vollem Gange und sicher wird sich die Verkehrssituation dort bald wieder normalisieren.

Das Dienstleistungsgebäude auf dem Adler-Areal wird von den Menschen gut angenommen und ist während der Dienstzeiten stark frequentiert.

Neben dem Heimatmuseum wurden in der Schwetzinger Straße zwei Scheunen abgebrochen; dadurch kann das Außengelände des evangelischen Kindergartens den Erfordernissen besser angepasst werden. Im evangelischen Gemeindehaus entsteht eine Mensa für die Kinder der Friedrichschule und des Kindergartens.

Die Rathaussanierung und der Ausbau des neuen Bürgerbüros im alten Sparkassengebäude sind in vollem Gange. Die Fertigstellung im Jahr 2022 kann wohl eingehalten werden.

Der Wochenmarkt musste wegen der Umbauarbeiten auf den Festplatz verlegt werden und wird dort wohl auch künftig bleiben; das räumliche Platzangebot ist besser und auch ausbaubar und die Umfrageergebnisse bei Markthändlern und Kunden bevorzugen eindeutig den derzeitigen Standort. Die Gemeinde sorgt für sanitäre Anlagen und Platzbeleuchtung.

Der Außenbereich der Katholischen Kirche St. Nikolaus wird derzeit durch die Pfarrei neu gestaltet; dringend erforderlich wurde diese Maßnahme, da im Bereich der Fundamente der Kirche immer wieder Wasser eindringt.

Sehr gute Resonanz finden die Gewerbe- und Industriegebiete Plankstadts; die Anzahl der Bewerber um Grundstücke ist weit größer als das Angebot – eine Folge der außerordentlich günstigen Verkehrslage der Gemeinde. Die Erschließungsarbeiten für das A!real III sollen bis zum Herbst beginnen und die Grundstücksvergabe sukzessive folgen.

Wie sieht’s aus mit den Festen und Feiern in diesem Jahr?

Die Entwicklung der Corona-Pandemie ergibt zur Zeit noch ein düsteres Bild für größere Veranstaltungen. Niemand, keine Kommune, kein Verein, kein privater Veranstalter kann derzeit verbindliche Antworten oder gar Zusagen für den Sommer machen.

Wir müssen auch damit rechnen, dass das große 1250-Jahr-Jubiläum der Gemeinde im Sommer nicht stattfinden kann; viele Vereine, so auch Feuerwehr und Angelsportverein, haben ihre Jubiläumsveranstaltungen bereits abgesagt. Zu groß ist noch das Risiko der weiteren schnellen Ausbreitung des Virus. Jeder bedauert das zutiefst, aber andere Entscheidungen wären verantwortungslos.

Mit herzlichem Gruß

Ulrike Breitenbücher, Vorsitzende
Dr. Stephan Verclas, Fraktionssprecher
Ulrich Kobelke, 2. Vorsitzender



Stellungnahme Plankstadt Liste zum Haushalt 2021

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) und die damit verbundenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben gravierende wirtschaftliche und gesellschaftliche Auswirkungen.

Diese zeigen sich auch in dem Haushaltsentwurf der Gemeinde für 2021. Das ordentliche Ergebnis des Ergebnishaushalts ist mit über 1,3 Mio.€ negativ und kann nur durch den außerordentlichen Ertrag des Gründstückverkaufs für den geplanten Edeka ausgeglichen werden.

Im Finanzhaushalt sieht es noch düsterer aus. Zu dem Zahlungsmittelbedarf des Ergebnishaushaltes kommen noch über 4,4 Mio. € Finanzierungsmittelbedarf aus Investitionstätigkeit die zu einem negativen Finanzierungsmittelbestand von fast 5 Mio. € führt.

Hierbei investiert die Gemeinde hohe Beträge in Leistungen, die die Bundes- und Landespolitik beschließt und die bei der Kommune auch finanziell hängen bleibt. So übernimmt die Gemeinde über fast 1,2 Mio. Kosten für Schulträgeraufgaben und fast 3 Mio. € für Kinder-Tageseinrichtungen.

Hauptursache für den nicht ausgeglichenen Finanzhaushalt ist neben der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage der Abbau des Investitionsrückstaus der Gemeinde. Nach Jahren der Blockade im Gemeinderat durch die politischen Parteien arbeitet die Gemeinde viele Zukunftsinvestitionen ab: Rathaus, Adler-Areal, Bürgerbüro, Straßensanierungen, etc. Und weitere große Projekte sind noch in der Planung wie die zukunftsweisende Entscheidung des Neubaus einer Veranstaltung- und Sporthalle mitsamt einen Haus der Vereine.

Diese Investition müssen von der Gemeinde erwirtschaftet werden z.B. durch den Verkauf von prestigeträchtigen Bauplätzen im Neubaugebiet Kantstraße Nord. Dieses ist nach dem Bauauftrag von über 180 sozialverträglichen Wohnung im Antoniusquartier auch sozialpolitisch vertretbar.

Aufgrund der zusätzlichen Arbeitslast der Verwaltung durch die Pandemie und die 1250 Jahrfeier sowie der angespannten wirtschaftlichen Lage bat der Bürgermeister die Fraktionen, auf Haushaltsanträge für 2021 zu verzichten. Die Plankstadter Liste ist dieser Bitte schweren Herzens nachgekommen, denn viele der Anträge der Plankstadter Liste der letzten Jahre sind bis heute von der Verwaltung nicht umgesetzt. Hier muss die Verwaltung andere Prioritäten setzen und die Beschlüsse des Gemeinderates auch umsetzen. Die Plankstadter Liste wird die Verwaltung hier zukünftig deutlich konsequenter steuern.

Dr. Stephan Verclas




Die Plankstadter Liste wünscht allen schöne, friedvolle und gesegnete Weihnachten

Liebe PlaLi - Mitglieder,
liebe Freunde der Plankstadter Liste,

ein Jahr geht zu Ende, wie wir uns es nie hätten träumen lassen! Corona hat die Welt verändert und unser Leben – und wir wissen heute noch gar nicht, welche Veränderungen uns noch bevorstehen!

Wir mussten lernen, uns in vielem einzuschränken – sogar in unseren Kontakten zueinander. Ein kleines Virus hat die Welt verändert!

Die Arbeit in der Kommunalpolitik musste natürlich weitergehen, wenn auch mehr im Verborgenen. So konnten das ganze Jahr über nur wenige Treffen stattfinden – unsere Mitgliederversammlung haben wir gerade zeitlich noch hinbekommen, bevor der Lockdown im Frühjahr begann.

Der Fraktion, Ausschüsse und Gemeinderat tagten zwar, denn die Kommunalpolitik blieb nicht stehen – eine Zeitlang aber nur virtuell über das Tablet. Auch das mussten wir lernen und haben es auch gelernt. So wird jeder auch daheim, am Arbeitsplatz, in Kultur und in der Freizeit seine ganz persönlichen Erfahrungen – leichtere und schwierigere - gemacht haben.

Trotz der Krise konnten wir auch viel Positives in Plankstadt erleben: das Adler-Areal ist fertig geworden, neue Wohngebiete sind begonnen, das Rathaus wird derzeit saniert und teilweise neu gebaut. Die Nachfrage nach Industriegelände ist unverändert groß und für die in die Jahre gekommene Mehrzweckhalle hat der Gemeinderat einstimmig ein neues Konzept auf den Weg gebracht.

Aber vor allem durften wir in der Krise eins erleben: viel Solidarität der Menschen untereinander; die Bereitschaft einander zu helfen und in vielfältiger Weise zu unterstützen! Vielfach mehr, als man sich gedacht hatte! Wenn diese Haltung über die Corona-Krise hinaus erhalten bleibt, dann hat sogar die Krise einen positiven Aspekt zum Zusammenleben beigesteuert.

Der Jahreswechsel wird uns nach derzeitigem Wissensstand noch einiges an Geduld und Verzicht abverlangen und wir sollten auch diese Chance nutzen, dem Virus etwas Wirksames entgegenzusetzen.

Wir denken besonders an die vielen Erkrankten, die Verstorbenen und das Leid der Hinterbliebenen und wir geben die Hoffnung nicht auf, dass es im kommenden Jahr auch wieder anders und besser aussehen kann.

So wünschen wir Euch, Euren Familien und Freunden zum bevorstehenden Weihnachtsfest ein schönes, friedvolles und gesegnetes Fest, einen guten Jahresbeschluss und für das Jahr 2021 alles erdenklich Gute – was immer jeder sich darunter vorzustellen vermag.

Wir grüßen Euch alle herzlich – bleibt gesund und passt gut auf Euch auf!

Eure Plankstadter Liste

Vorstandschaft und Fraktion




Große Bedenken gegen Geothermie – Probebohrungen in Plankstadt

Die Fraktion der Plankstadter Liste befasste sich in den letzten Wochen eingehend mit den Fragen zur Geothermie, nachdem im Gemeinderat dazu ein gemeinsamer Antrag von EnBW und MVV auf bergbaurechtliche Erlaubnis zur Suche nach Erdwärme, Lithium und Sole im hiesigen Raum eingegangen war.

Die Plankstadter Liste lehnte diesen Antrag ab, wohl wissend um das große Potential der Geothermie hinsichtlich künftiger alternativer Energien als auch die Bedeutung der Lithium-Gewinnung zur Herstellung von Batterien. Dabei war durchaus klar, dass jede Form von Energiegewinnung ohne CO2-Ausstoß klimapolitisch a priori vorteilhaft und unterstützenswert ist. Die Bedenken der PlaLi und der anderen Ratsfraktionen basieren jedoch auf den derzeit noch nicht bekannten möglichen Auswirkungen auf Region, Menschen und besonders auf unser Trinkwasser und die Landwirtschaft.

Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas gab dazu in der Oktobersitzung eine profunde und gut recherchierte Begründung für die derzeitige Ablehnung von Probebohrungen ab, der sich alle Gemeinderatsfraktionen inhaltlich anschlossen.

So erfreulich und zukunftsweisend sich die Energiegewinnung aus Erdwärme auch theoretisch auf lange Sicht erweisen mag, es sind die schwerwiegenden Argumente hinsichtlich der Umweltverträglichkeit und möglicher Auswirkungen für unsere Grundwasserreserven so gravierend, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt und mit dem derzeitigen Wissens- und Informationsstand eine sofortige Befürwortung nicht angezeigt ist.

Verclas wies auf die seit langem bekannten Schadenserfahrungen im südbadischen Staufen, in Landau, in Böblingen und Leonberg hin. Noch gravierender jedoch sind mögliche Auswirkungen auf unsere Landwirtschaft und den Standort der Plankstädter Brauerei mit ihrem Tiefbrunnen; für die nicht mehr als ihre Existenz auf dem Spiel steht. Nicht auszudenken, wenn bei den Bohrungen unsere Grundwasserströme abgelenkt oder gar unterbrochen würden.

Es besteht die sehr große Gefahr, dass dadurch der Wasserspiegel drastisch absinkt. Eine baurechtliche Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme kann zwar unterstützt werden, aber dabei muss eine größtmögliche Transparenz und Information der Bevölkerung in den betroffenen Regionen gewährleistet sein. Welche Auswirkungen auf die Grundwasserströmungen durch das Einpressen von Thermalwasser entstehen könnten, muss vorab transparent gemacht werden

Unterstützt wurde der Plankstädter Rat dabei durch die Erfahrungsberichte des Brühler Gemeinderats, wo die dort durchgeführten Bohrungen seit Jahren zu großen Kontroversen führen. Den Erfahrungen der Brühler war zu entnehmen, dass selbst die Suche zu Untergrund – Beeinträchtigungen führen, die weit über die Erkenntnisse hinausgehen, die dem Gemeinderat aus den von der Firma vorgelegten Unterlagen ersichtlich sind. Bedacht werden muss auch, dass wir im Rheingraben in einem erdbebenträchtigen Gebiet liegen, auch wenn dieses Wissen nicht immer so präsent ist.

Ulrich Kobelke




PlaLi - Fraktion informiert sich vor Ort

Zu einem informativen Rundgang trafen sich Mitglieder der PlaLi-Fraktion beim neuen Dienstleistungsgebäude auf dem Adler-Areal. Bauamtsleiter Andreas Ernst führte die Gruppe durch das Gebäude, er erläuterte den Stand der Baumaßnahmen und beantwortete Fragen der Teilnehmer. Die PlaLi-Fraktion konnte sich so vom guten Fortschritt als auch von der Qualität der Arbeiten in der Ergo-Therapie-Praxis, der Senioren - Wohngruppe, der Zahnarztpraxis als auch der Hausmeisterwohnung überzeugen.

Architekt Jürgen Roth übernahm danach die Gruppe und führte durch die großzügigen Räume der Arztpraxis im Hintergebäude. Hier entsteht eine attraktive Praxis, die für die medizinische Versorgung der Bevölkerung eine wichtige Rolle spielen wird, waren doch durch diverse Ruhestände von Ärzten und einem Ortswechsel bei der ärztlichen Versorgung große Lücken entstanden.






(Fotos: Kobelke)

Zum Abschluss begab sich die Gruppe zum Sanierungsobjekt Rathaus, wo Jürgen Roth die diversen Überraschungsprobleme erläuterte, die bei der Sanierung des denkmalgeschützten Teils des Rathauses ans Tageslicht gekommen waren.

Für die Teilnehmer der PlaLi eine informative Führung, die doch viele der im Rat besprochenen Fragen gut veranschaulichte und zu einem besseren Verständnis beitrug.

Ulrich Kobelke



PLANKSTADTER LISTE MITGLIEDER TAUSCHEN SICH PER VIDEOCHAT AUS / BÜRGER KÖNNEN FRAGEN SCHICKEN
Die Kommunalpolitik muss weitergehen

Plankstadt.Trotz Corona-Beschränkungen geht die Kommunalpolitik weiter. Viele Beschränkungen und Einschränkungen bis hin zu Kontaktverboten gibt es in diesen Wochen und Monaten der Corona-Pandemie. Auf den Baustellen in Plankstadt geht die Arbeit jedoch weiter, wie am Rathaus deutlich zu sehen war, schreibt die Plankstadter Liste (PlaLi) in einer Pressemitteilung.

Da auch fast alle Sitzungen des Gemeinderats und der Ausschüsse nicht stattfinden konnten, ist Kreativität gefragt, denn die Kommunalpolitik muss ja weitergehen. Und so setzt die Plankstadter Liste verstärkt auf die Errungenschaften der modernen Technik im Digitalzeitalter und trifft sich zu „virtuellen Sitzungen“ im Internet und tauscht sich über die anstehenden Fragen aus.



Gerhard Waldecker (oben, v. l.), Stephan Verclas, Fredi Engelhardt, Karolin Kolb (Mitte, v. l.), Rolf Hallwachs, Ulrike Breitenbücher, Ulrich Kobelke (unten, v. l.) und Ulrike Klimpel-Schöffler tauschen sich per Videochat aus.
(Foto: Verclas)

Sitzungsunterlagen digital

Dazu hat sich jeder Teilnehmer eine Software auf den häuslichen PC oder Tablet geladen und auf Mail-Einladung von Fraktionssprecher Dr. Stephan Verclas schalten sich die Teilnehmer zum verabredeten Zeitpunkt zu und können sich dann wie in einer normalen Sitzung sehen, hören, diskutieren und Entscheidungen treffen. Und da auch vom Rathaus die Sitzungsunterlagen digital zugesandt werden, ist auch jeder Teilnehmer über die zu besprechenden Inhalte informiert.

Zugegeben: Die neue Art der Kommunikation ist gewöhnungsbedürftig und vielleicht „ruckelt“ es bei den ersten Meetings noch, aber der Mensch ist lernfähig und so gelten in dieser neuen und für alle besonderen Zeit auch besondere Gesetze – und deutlich wird: Die Kommunalpolitik geht weiter, so die Mitteilung. Auch die Bürger können per E-Mail jederzeit Fragen und Anregungen an die PlaLi richten unter: mail@plali. de oder fraktion@plali.de.

Ulrich Kobelke



Gerhard Waldecker – 70 Jahre
Pädagoge, Rektor, Sportler, Sportfunktionär, Reserveoffizier, Kommunalpolitiker und begeisterter Opa

Am 6. Mai 2020 vollendet ein markanter Plänkschter sein 70. Lebensjahr, der sich in vielen Bereichen um seine Heimatgemeinde verdient gemacht hat. Seit 2013 ist Gerhard Waldecker im Ruhestand, aber wer ihn tagein - tagaus mit dem Kinderwagen und seinen Enkeln Roman und Nila unterwegs auf Plankstadts Straßen sieht, merkt ihm das Ruhestandsalter keineswegs an. Auch seine ältere Enkeltochter Olalla kann sich heute freuen, wenn der Opa für Abhol- und Fahrdienste zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten ganz selbstverständlich zur Verfügung steht. In der Betreuung seiner Enkel hat er zusammen mit seiner Frau Jutta eine neue und befriedigende Aufgabe gefunden, die beide voll Begeisterung und mit großem Engagement wahrnehmen.



Aber auch sonst ist wenig Müßiggang angesagt, denn als Kommunalpolitiker und 1. Bürgermeister - Stellvertreter kümmert er sich intensiv um die Belange seiner Heimatgemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Seit 1999 ist er im Gemeinderat, war bis letztes Jahr Fraktionssprecher der Fraktion der Plankstadter Liste, von 2014 bis 2019 war er als Kreisrat des Rhein-Neckar-Kreises Mitglied der Fraktion der Freien Wähler im Kreistag. Nach der Kommunalwahl 2019 wurde er zum 1. Bürgermeister-Stellvertreter gewählt und hat den Fraktionsvorsitz an seinen Ratskollegen Dr. Stephan Verclas abgegeben, um Ämterhäufung zu vermeiden. Seit 61 Jahren – seit seinem Eintritt 1959 – hält er der TSG – Eintracht Plankstadt 1898 e.V. die Treue und war im Verein über die Jahrzehnte hinweg in vielerlei Funktionen aktiv: Von Kindheit und Jugend an zunächst natürlich als aktiver Sportler, seine Zeit als Handballer reicht noch bis in die Zeit der Großfeldspiele, danach über Jahrzehnte als Handball-Abteilungsleiter und damit Mitglied der Vorstandschaft. Es war nicht verwunderlich, dass er schließlich 1. Vorsitzender der TSG – 1890 Plankstadt e.V. wurde. In dieser Eigenschaft vollzog er die Fusion mit dem SC Eintracht zur heutigen TSG – Eintracht 1890 e.V. und wurde erster Vorsitzender des Gesamtvereins. Somit wird sein Name immer mit der Fusion der beiden großen Plankstädter Sportvereine verbunden bleiben. Seine Gesundheit zwang ihn zum Kürzertreten und heute kann er die Entwicklung des Vereins aus der Pensionärsperspektive als Mitglied der Top-Fit-Gruppe und als Organisator der jährlichen Ausflüge dieser Altherrengruppe beobachten. Im langen Verlauf seines sportlichen Engagements wurden ihm nahezu alle sportlichen Ehrungen und Auszeichnungen zuteil, die der Verein an verdiente Mitglieder zu vergeben hat. Das Land Baden-Württemberg verlieh ihm für sein ehrenamtliches Engagement die Landesehrennadel.

Seine wichtigste Aufgabe aber war bis zum Eintritt in den Ruhestand 2013 seine Arbeit als Pädagoge und Rektor. Nach der Grundschule in Plankstadt – zwei seiner Grundschullehrer waren die verstorbenen Vorgänger im Rektorenamt, Rektor Berthold Fertig (verstorben 1997) und Rektor Hans Müller (verstorben 1982) - dem Abitur 1969 am Hebel-Gymnasium Schwetzingen und dem Wehrdienst 1969 – 1971 studierte er an von 1971 – 1974 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und trat 1974 seine erste Dienststelle als Lehrer in Lauffen am Neckar an. 1976 heiratete er seine Frau Jutta, geb. Kobelke und nahm seinen Wohnsitz wieder in Plankstadt. Mit ihr hat er die beiden inzwischen erwachsenen Töchter Tina und Nikki sowie die Enkel Olalla, Roman und Nila.

Von 1977 bis 1992 war er als Lehrer an der Schillerschule in Brühl tätig. Im Jahr 1992 wurde er Konrektor an der Kurpfalzschule in Schriesheim und übernahm 2001 als Rektor die Leitung dieser Schule. Nachdem 2006 in Plankstadt Rektor Dietrich Pomplun in den Ruhestand getreten war, wechselte er als dessen Nachfolger als Rektor an die Humboldtschule seiner Heimatgemeinde. Während der gesamten Dienstzeit engagierte er sich in der Ausbildung der Lehramtsstudenten und der Junglehrer als Ausbildungslehrer der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und als Mentor im Vorbereitungsdienst für das Staatl. Seminar für Schulpraktische Ausbildung Mannheim. Wie das Schulamt bei seinem 40-jährigen Dienstjubiläum betonte, sei die bis zu seinem Ausscheiden sehr geringe Lehrer-Fluktuation im Kollegium der Humboldtschule auch ein deutlicher Beweis für die Beliebtheit des Schulleiters und dessen Geschick in der Personalführung.

Über viele Jahrzehnte blieb er auch der Bundeswehr verbunden und absolvierte nach seiner aktiven Dienstzeit (1969-1971), bei der er als Leutnant d.R. abging, immer wieder zahlreiche Wehrübungen und Fortbildungen, bis er sein militärisches Engagement altersbedingt als Oberstleutnant d.R. beendete.

So bleibt ihm an seinem 70. Geburtstag zu wünschen, dass er sein Engagement im öffentlichen und privaten Bereich bei stabiler Gesundheit noch lange ausüben kann. Die außerordentliche Situation in diesem Jahr durch die Corona – Pandemie lässt natürlich keine Feier im größeren Rahmen zu – aber wer ihn kennt, weiß, dass dies sicher zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. Besondere Zeiten erfordern eben auch besondere Maßnahmen.

Ulrich Kobelke (Foto: Privat)



Wir wünschen ein gesegnetes und frohes Osterfest

Allen Mitgliedern und ihren Familien sowie allen Angehörigen und Freunden unserer Wählergemeinschaft wünschen wir ein gesegnetes und frohes Osterfest – auch wenn die äußeren Umstände diesmal so ganz anders sind!


Aber: Ostern fällt nie aus!

Vorstandschaft und Fraktion der Plankstadter Liste



PlaLi - Mitgliederversammlung 2020

Zur gut besuchten Mitgliederversammlung im TSG-Eintracht Vereinshaus EVIVA war ordnungs- und fristgerecht eingeladen worden. Es gab keine Einwände gegen die Tagesordnung und die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher gab einen Rückblick auf das zurückliegende Jahr mit den diversen Veranstaltungen der PlaLi. Sie beleuchtete das hervorragende Wahlergebnis bei der Kommunalwahl 2019, die der PlaLi 8 Sitze im Gemeinderat brachte und sie damit zur stärksten Fraktion wurde und mit Gerhard Waldecker den 1. Bürgermeisterstellvertreter stellt. Sie wertete dies als Beweis für das der Wählergemeinschaft entgegengebrachte Vertrauen der Plankstädter. Bei den Veranstaltungen der Gemeinde zeigte sich die PlaLi stets bestens vertreten. Auch freute sie sich über das besser gewordene Klima in den Gemeinderatssitzungen und die gute Zusammenarbeit mit der GLP. Die derzeit zahlreichen baulichen Großprojekte der Gemeinde sah sie zukunftsweisend nach den Jahren des nur vermeintlichen Stillstandes, wobei jedoch darauf hinzuweisen ist, dass die meisten dieser Projekte schon von Bürgermeister Jürgen Schmitt initiiert und vorbereitet wurden, aber durch die Konstellation des Gemeinderats verhindert wurden – darauf verweist auch Bürgermeister Drescher in vielen Stellungnahmen. Sie dankte allen Helfern und Spendern das ganze Jahr über, besonders in der zurückliegenden Zeit vor der Kommunalwahl. Hier sah sie ganz besonders die tatkräftige und kreative Mitarbeit des Designbüros Mischa Acker. Insgesamt sah sie die PlaLi für die Zukunft sehr gut aufgestellt und lobte den guten internen Zusammenhalt.

Die Teil – Neuwahlen ergaben folgende Zusammensetzung der Vorstandschaft: Vorsitzende: Ulrike Breitenbücher, 2. Vorsitzender und Schriftführer: Ulrich Kobelke, Kassier: Hans-Peter Rossrucker, Beiräte: Markus Goller, Ewald Leischner und Karl Stippinger, Kassenprüfer: Rolf Hallwachs und Markus Goller. Alle Wahlen erfolgten einstimmig ohne Gegenstimmen und Enthaltungen.



Da keine Anträge vorlagen, konnte die harmonische Versammlung nach einer Stunde geschlossen werden. Zuvor war noch unter dem Punkt ‚Verschiedenes‘ darüber diskutiert worden, warum sich bei der Aktion „Plankscht wird gekehrt“ so wenig Freiwillige zur Verfügung gestellt hatten. Die umliegenden Gemeinden wiesen da bedeutend mehr Bürgerengagement aus. Vielleicht sollte man – so die Versammlung – die Kommunikation und Bewerbung dieser Aktion verbessern. Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)

Ulrich Kobelke





Neujahrsempfang bei der Plankstadter Liste

Schon traditionell ist der Neujahrsempfang der Plankstadter Liste, für den seit Jahren Alt-Gemeinderat Horst Kolb dankenswerterweise den Verkaufsraum seines Autohauses zur Verfügung stellt. Und so trafen sich die Mitglieder mit Partnern und Freunden der PlaLi, um sich bei anregenden Gesprächen ein gutes Neues Jahr zu wünschen. Mit dabei war auch Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitt; Bürgermeister Nils Drescher war dieses Jahr verhindert.

Ulrike Breitenbücher ließ das zurückliegende Jahr Revue passieren, natürlich besonders die Kommunalwahl, aus der die PlaLi mit 8 Mandaten als stärkste Fraktion hervorgegangen war – ein Beweis für das Vertrauen, das die Bevölkerung den parteipolitisch Unabhängigen entgegengebracht hatte. Die Freude über das Wahlergebnis war bei der PlaLi groß und die Wählergemeinschaft hat sich nach der Wahl mit einer Dankaktion auf dem Wochenmarkt bei den Wählerinnen und Wählern bedankt. Innerhalb der Fraktion gab es kleine Veränderungen: so übernahm Dr. Stephan Verclas den Fraktionsvorsitz, da GR Gerhard Waldecker nun das Amt des 1. Bürgermeister-Stellvertreters bekleidet und Ulrich Kobelke wurde zum Fraktionsgeschäftsführer gewählt, eine interne Maßnahme, da bei 8 Gemeinderäten viel Koordinationsarbeit ansteht. Ulrike Breitenbücher dankte allen, die sich ganz selbstverständlich in die PlaLi-Arbeit eingebracht hatten, sei es im Gemeinderat, in der Fraktion, bei der Vorbereitung und Durchführung geselliger Veranstaltungen wie dem Oktoberfest und dem Neujahrsempfang durch Mithilfe oder Spenden, aber auch bei der erstmaligen aktiven Teilnahme am Lebendigen Adventskalender und an der Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien.



Natürlich war neben der Geselligkeit an diesem Abend auch die Zukunft der politischen Arbeit Gesprächsthema und hier erinnerte die PlaLi auf ihre im Wahlkampf 2019 aufgestellten Arbeitsbereiche und wird diese in internen Gesprächen in den nächsten Wochen präzisieren und auch der Öffentlichkeit nahebringen. Die Heimatgemeinde Plankstadt steht im Mittelpunkt des politischen Denkens, eine positive Zukunftsgestaltung sowohl in der Politik und im Leben der Bürgerinnen und Bürger – alles, was Plankstadt nach vorne bringt auf dem Weg zu einer liebenswerten und liebenswürdigen Heimatgemeinde.

Ulrich Kobelke



Einladung zum
Neujahrsempfang 2020 der PlaLi

Die Wählergemeinschaft der PLANKSTADTER LISTE lädt alle Mitglieder und Freunde mit Partnern ein zum Neujahrsempfang 2020

am Mittwoch, den 22. Januar 2020 um 20 Uhr im Autohaus Kolb in der Jahnstraße

Wir wollen uns an diesem Abend an das zurückliegende erfolgreiche Jahr erinnern und auf das neue Jahr 2020 anstoßen.

Ulrich Kobelke



Die tägliche Arbeit im eigenen Betrieb ist das Lebenselixier des früheren Lokalpolitikers
Alt-Gemeinderat Horst Kolb feiert 85. Geburtstag

Am 19. Januar 2020 kann ein Urplänkschter auf 85 Lebensjahre zurückblicken, die man ihm kaum glauben kann: der selbständige Kfz-Meister Horst Kolb, der fast 40 Jahre als Gemeinderat für das Wohl von Bürgern und Gemeinde tätig war, engagiert im kirchlichen und öffentlichen Leben und vor allem: mit einem großen Herzen für die Belange seiner Heimatgemeinde ausgestattet.

Am 1. September 1975 nahm Horst Kolb für den verstorbenen Gemeinderat Johannes Körner dessen Platz in der SPD-Fraktion des Gemeinderats ein. Nach seinem Wechsel 1999 zur Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste blieb er der Kommunalpolitik treu. Er war während seiner langen Gemeinderatszeit dritter, zweiter und auch fünf Jahre Erster Stellvertreter des Bürgermeisters. Bei allen Fraktionen galt Horst Kolb als erfahrener und besonnener Fachmann; immer zu einer guten und kollegialen Zusammenarbeit fähig und auch ein wichtiger und unentbehrlicher Zeitzeuge mancher zurückliegender Ereignisse und Beschlüsse. Besonders am Herzen lag ihm immer die Plankstädter Landwirtschaft, denn schon als 10-jähriger und ältester von vier Geschwistern war er 1945 für die kleine Landwirtschaft der Familie verantwortlich und mit dem Kuhfuhrwerk in Feld und Flur unterwegs, denn der Vater war noch im Krieg und die Mutter war krank. – Horst Kolb ist Mitglied in zahlreichen Plankstädter Vereinen und bei der Freiwilligen Feuerwehr. Für sein großes kommunalpolitisches Engagement wurde er mit der silbernen und goldenen Ehrennadel des Gemeindetages von Baden-Württemberg ausgezeichnet; außerdem erhielt er im Jahre 2000 für 25jährige Ratsmitgliedschaft die Große Silberne Ehrenmedaille der Gemeinde Plankstadt.



Groß war auch über viele Jahre sein ehrenamtliches Engagement im Rahmen der evangelischen Kirche. So war er in drei Wahlperioden (Februar 1978 bis November 1995) Mitglied des Kirchengemeinderats. Während er dem Gremium angehörte, wurde die Kindertagesstätte eröffnet, das neue Pfarrhaus gebaut, das Gemeindehaus umgebaut, die Kirche innen renoviert und der Kindergarten erweitert. In der Vakanzzeit zwischen Pfarrer Dr. Sänger und Pfarrer Lundbeck war er zusammen mit Walter Rometsch allein verantwortlich für die umfangreichen Renovierungsarbeiten am Gemeindehaus. Von 1979 bis 1999 war er Vorstands- und Gründungsmitglied der Evangelischen Diakoniestation Schwetzingen e.V. Gleichzeitig war er Delegierter der Mitgliedsgemeinde Plankstadt in der Mitgliederversammlung der Station. Als Mitinitiator der Zusammenlegung der beiden kirchlichen ambulanten Pflegedienste war er maßgeblich am Beschluss zur Zusammenlegung der Stationen zu einer ökumenischen Einrichtung der Kirchlichen Sozialstation Schwetzingen e.V. beteiligt. Dieses Ehrenamt im kirchlichen Bereich versah Horst Kolb immer mit großem Engagement und hatte auch für die Sorgen und Nöte der Mitarbeiter der Station immer ein offenes Ohr. - Für dieses große ehrenamtliche Engagement für seine Mitbürger verlieh ihm Bundespräsident Horst Köhler am 3. März 2006 das Bundesverdienstkreuz, das ihm der damalige Finanzminister Gerhard Stratthaus in einer Feierstunde überreichte.

Fast übersieht man bei dieser Fülle an ehrenamtlichen Tätigkeiten die berufliche Tätigkeit von Horst Kolb. Nach der Schulzeit in Plankstadt erlernte er das Kfz-Handwerk, legte 1953 die Gesellenprüfung und im Juni 1961 die Meisterprüfung ab. Nach Tätigkeiten im Autohaus Bernhard in Oftersheim und bei den Firmen Gutjahr und Islinger in Mannheim wagte er am 1. April 1962 den Weg in die Selbständigkeit. Seine erste Werkstatt hatte der Kfz-Meister im Brühler Weg 38. Im Jahr 1970 eröffnete er seinen Betrieb an der Jahnstraße und baute ihn kontinuierlich zum heutigen FIAT-LANCIA-Autohaus aus. Im Rahmen einer Feierstunde wurde ihm von der Handwerkskammer Rhein-Neckar-Odenwald im Jahr 2011 der Goldene Meisterbrief überreicht. - Trotz manch persönlicher Rückschläge gehörte Horst Kolb nie zu den Leuten, die aufgeben und so leitet er weiterhin tatkräftig mit Sohn Ralf den Betrieb bis heute und ist täglich in der Werkstatt anzutreffen. - Kann so ein vielbeschäftigter Mann auch noch Hobbys haben? Der ehemalige passionierte Motocross-Fahrer liebt es heute mehr passiv als großer Formel-1-Fan und zum beruhigenden Ausgleich Fahrten mit dem Motorboot auf dem Rhein und seinen Seitenarmen oder in den Niederlanden. Herzlichen Glückwunsch zum Fünfundachtzigsten!

Ulrich Kobelke



Nacht der 1000 Lichter – lebendiger Adventskalender bei der PlaLi

Das Wetter meinte es gar nicht gut mit den Teilnehmern beim Lebendigen Adventskalender, die durch Initiative des Kulturforums und auf Einladung der Plankstadter Liste in den Garten zu Ulrike Breitenbücher gekommen waren. Aber vom Regen und Kälte ließ sich niemand abschrecken und jeder betrat den Hof mit einer brennenden Kerze, um mit seinem Licht an diesem kalten und wenig freundlichen Abend adventliche Stimmung in die Runde zu tragen. Festlich von Ulrike Breitenbücher und ihrer Familie illuminiert, lauschte man den weihnachtlichen Akkordeonklängen, die Albert Stieger seinem Instrument entlockte; Ulrike Breitenbücher las eine stimmungsvolle Geschichte, Monika Hertlein gab ein Gesangssolo und Dr. Ulrike Klimpel – Schöffler rundete mit einer humorvollen Loriot – Geschichte die Veranstaltung ab. Bei Glühwein, Punsch und heißen Würstchen, natürlich aus dem Haus von Fredi Engelhardt, nahm der Abend bei anregenden Gesprächen seinen Lauf. Viele Freunde und Nachbarn waren gekommen und auch Bürgermeister Nils Drescher und Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitt ließen sich auch von vollen Terminkalendern nicht von einem Besuch der Veranstaltung abhalten.



Ulrich Kobelke









Einladung zur PlaLi-Nacht der 1000 Lichter

Liebe PlaLi –Freunde!

Im Dezember beteiligt sich die Plankstadter Liste am erstmals in Plankstadt stattfindenden „Lebendigen Adventskalender“ mit der „PlaLi-Nacht der 1000 Lichter“. Initiiert wird diese Aktion vom Kulturforum Plankstadt und der Lokalen Agenda.

Diese Aktion in der Adventszeit soll dazu dienen, dem alljährlichen vorweihnachtlichen Streß für eine ganz kurze Zeit zu entkommen und sich in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten ein paar Minuten adventlich geprägter Ruhe zu gönnen.

Dazu treffen wir uns am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 um 18 Uhr im Garten von Ulrike Breitenbücher in der Josef-Fleuchaus-Straße 18. Nach einem kleinen besinnlichen Teil der Ruhe mit passender Musik und besinnlichen Texten wollen wir bei einer Tasse Glühwein oder einem Apfelpunsch und dazu etwas Festem (vielleicht eine Wurst oder etwas Gebäck?) das Gespräch unter Freunden genießen. Herzliche Einladung an alle Mitglieder mit Angehörigen sowie unsere PlaLi – Freunde.



Der Dezember – Stammtisch der PlaLi entfällt an diesem Abend. Wir treffen uns im neuen Jahr wieder zum PlaLi - Neujahrsempfang 2020 am 22. Januar 2020 im Autohaus Kolb an der Jahnstraße.

Ulrich Kobelke



PlaLi feiert in herbstlicher Gänsweid - Oktoberfest der Plankstadter Liste bei angenehmer Herbstsonne

Auch 2019 erwies sich das traditionelle Oktoberfest der Plankstadter Liste wieder als voller Erfolg. Unter den Gästen, die ab 11 Uhr in die Gänsweid strömten und sich an Weißwurst mit Brezeln und den anderen Köstlichkeiten labten, waren auch MdL Manfred Kern als langjähriger treuer Gast, Bürgermeister Nils Drescher mit Familie und Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitt, zahlreiche Vertreter der anderen Gemeinderatsfraktionen und der Plankstädter Vereine. Gemäß dem Festmotto erschienen zahlreiche Gäste in bayrischer Tracht. Die Kommunalpolitik stand nicht im Mittelpunkt der Gespräche, sondern es waren ganz einfach die freundschaftlichen Gespräche unter Freunden und Bekannten, die für eine gute Stimmung unter den Gästen sorgten.

Das Stimmungs-Highlight aber war einmal mehr Alleinunterhalter Stips Kraus-Vierling, der ab 11 Uhr bis in den frühen Abend mit seinen Liedern Jung und Alt begeisterte und oft zum Mitsingen animierte – diesmal zeigten bei einigen gemeinsamen Songs Stips und Manfred Kern ihre große spontane Musikalität.

Um die Mittagszeit begrüßte die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher alle Gäste und wünschte einen angenehmen Tag in der herbstlichen Sonne. Den zahlreichen Kindern der jungen Familien – auch bei ihnen sogar viele in Tracht - bot das schöne Festgelände der Gänsweid ausreichend Platz für die Bewegung.

Auch in diesem Jahr konnte Vorsitzende Ulrike Breitenbücher am Abend wieder eine durchweg positive Bilanz ziehen und der Dank der Vorstandschaft geht an alle, die sich den Tag über und im Vorfeld eingebracht und geholfen hatten, den Helfern tagsüber und Spendern von Fleisch, Salaten und selbstgebackenen Kuchen, besonders aber dem Organisator Hans-Peter Rossrucker, der zusammen mit Rolf Hallwachs und Albert Stieger den ganzen Tag über am Grill seinen Mann stand oder Wolfgang und Trudy Eichhorn, die Kasse und Getränke fest im Griff hatten. Solche Feste stehen und fallen eben auch mit den zuverlässigen Helfern, und hier kann sich die PlaLi dankbar auf eine gute Stammmannschaft verlassen! Die wenigen Regentropfen am Nachmittag minderten nicht die Stimmung und verzogen sich auch nach kurzr Zeit wieder.

Ulrich Kobelke



Gut besuchtes Oktoberfest der Plankstadter Liste



Experten am Grill und im Service







Überzeugende Arbeit am PlaLi-Stammtisch

Der erste politische Stammtisch der PlaLi nach der Sommerpause bestätigte wieder einmal mehr die Relevanz dieser Institution für die politische Willensbildung in der Gemeinde. Damit ist der Stammtisch zu einem wichtigen Baustein des demokratischen Zusammenlebens geworden und erfreut sich auch nach vielen Jahren immer noch wachsender Beliebtheit.

Ziel dieser Einrichtung war und ist es, kommunalpolitische Entscheidungen für alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger transparent werden zu lassen und eigene Vorstellungen der Besucher in den Meinungsbildungsprozess der Wählergemeinschaft mit einfließen zu lassen.

Naturgemäß sind die meisten Teilnehmer Mitglieder der Plankstadter Liste, aber auch alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger sind mit ihren Meinungen am Stammtisch jederzeit willkommen. Denn die PlaLi sieht in den Diskussionen am Stammtisch auch für sich selbst eine gute Chance, nicht nur „im eigenen Saft“ zu schmoren oder sich gar inhaltlich im Kreise zu drehen. Neue Gedanken zu kommunalpolitischen Themen sind immer gefragt und können im lockeren Kreis ausgiebig diskutiert werden. Dabei verstehen sich alle als gleichberechtigte Gesprächspartner, deren Argumente gehört und besprochen werden.

Fester Bestandteil der Stammtische ist immer die Bekanntgabe der Haltung der Fraktion zu den öffentlichen Tagesordnungspunkten der nächsten Gemeinderatssitzung, denn sowohl Mitglieder als auch Besucher sollen wissen, wie sich die PlaLi bei den Abstimmungen zu positionieren gedenkt. Nicht selten aber sind gerade in den Diskussionen zu den TOP’s beim Stammtisch neue Argumente aus den Reihen der Zuhörerschaft aufgetaucht, die in den Entscheidungsfindungsprozess durchaus mit einfließen können. Gerade darin sieht die PlaLi den Grundgedanken der Demokratie verwirklicht. Man kann sich vorstellen, dass gerade bei den brisanten Themen der Vergangenheit und Gegenwart wie Straßenbahn, Sportstättenverlagerung, Nutzung des Adler-Areals oder Rathaussanierung vielfältige Meinungen auftauchten und hier sah die PlaLi immer eine wichtige Argumentationsplattform, von der aus auch neues Gedankengut in die Entscheidungsprozesse einzufließen vermochte - sofern die Grundsätze des politischen Programms der PlaLi eingehalten wurden. Das kann der offenen politischen Diskussion in der Gemeinde eigentlich nur guttun und von Vorteil sein.

So bezieht die PlaLi aus ihren Gesprächen beim Stammtisch wichtige Informationen zum Stimmungsbild in der Bevölkerung. Einer in der Vergangenheit manchmal festzustellenden gewissen Stagnation im politischen Denken Plankstadts anstelle von zukunftsorientierten Denkrichtungen, die nichts diskriminieren oder a priori ausschließen, wird so ein wirksamer demokratischer Riegel vorgeschoben.

Dazu ein Beispiel: Bei der künftigen Entwicklung des ÖPNV spielt die Erschließung von Patrick-Henri- Village (PHV) eine ganz wichtige Rolle. Ein zu erwartender Stadtteil mit ca. 10.000 Einwohnern und 5.000 Arbeitsplätzen kann nicht einfach mit ein paar zusätzlichen Bussen verkehrstechnisch angebunden werden – eine effektive Straßenbahnlinie ist hier unumgänglich. Dass hier natürlich regional weiter gedacht wird und eine Weiterführung nach Schwetzingen angedacht ist, ist eigentlich auch selbstverständlich. Was geschieht dabei mit Plankstadt? Wird eine mögliche künftige Linie unsere Gemeinde links liegenlassen und daran vorbeiführen? In welchem Bereich wäre eine Tangierung möglich? Was ist mit einer Anbindung zum möglichen S-Bahn-Haltepunkt Hirschacker? Niemand soll heute sagen, das interessiert uns Plänkschter nicht, nach uns die Sintflut! Hier ist der Bürger aufgefordert, seine Meinung einzubringen und mitzureden – und wo wäre das besser möglich als bei einem politischen Stammtisch, wo offen über alle Möglichkeiten und auch Risiken – besonders die künftigen finanziellen – diskutiert werden kann? Deshalb ergeht jeden Monat die Einladung an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Stammtisch der Plankstadter Liste, der jeweils mittwochs vor den Gemeinderatssitzungen um 20 Uhr im TSG-Eintracht-Vereinshaus „Eviva“ stattfindet.

Ulrich Kobelke





Sommerinterview: Plankstadter Liste hätte sich eine vollständige Umlegung des Antoniusquartiers bis zur Mehrzweckhalle gewünscht - „Erweiterung des Gebiets ist absehbar“

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 31.08.2019, Saskia Grössl

Plankstadt. Bei den zurückliegenden Kommunalwahlen hat sich in der Zusammensetzung des Gemeinderats einiges getan. Wie sehen die Fraktionen die Veränderungen, was wollen sie in der kommenden Legislaturperiode erreichen und was darf so bleiben, wie es ist? Das und mehr waren Fragen, die wir den Gemeinderatsfraktionen in einer Sommerinterviewreihe gestellt haben und die es bis zur ersten Sitzung nach der Sommerpause, am Montag, 23. September, zu klären gilt. Die Plankstadter Liste (PlaLi) hat die Fragen am schnellsten beantwortet. Ulrike Breitenbücher und Ulrich Kobelke als Vorsitzende des Ortsverbands und Gerhard Waldecker in Vertretung des Fraktionssprechers Stephan Verclas sprechen für die Vereinigung.

Die Mehrheitsverteilung im Gemeinderat hat sich mit der Kommunalwahl geändert. Wie gehen Sie damit um? Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus?

PlaLi: Wir zeigen Gesprächsbereitschaft mit allen Fraktionen zum Wohle Plankstadts und seiner Bürger. Das Wahlergebnis zeigt auch die Mündigkeit der Bürger, die erkannt haben, dass sich die PlaLi im Rat immer konstruktiv eingebracht und engagiert hat. Viele Bürger wünschten sich einen anderen und besseren Umgang im Gemeinderat.

Was sind Ihre Ziele für die gerade begonnene Legislaturperiode?

PlaLi: Plankstadt weiter zukunftsfähig zu machen. Dazu ist es wichtig, über die gesamte Legislaturperiode im Gespräch mit dem Bürger zu bleiben und Anregungen und Kritik ernst nehmen. Zuhören muss eine entscheidende Eigenschaft unserer Fraktion sein. Im Gemeinderat selbst sollte auf mehr Vertrauen untereinander hingearbeitet werden und Entscheidungen sollten interfraktionell auch besprochen werden können.

Viele Dinge sind in der Gemeinde bereits am Laufen: Rathausneubau, Dienstleistungsgebäude auf dem Adlerareal, die beiden Neubaugebiete Antoniusquartier und Kantstraße Nord, um nur einige zu nennen. Welche Projekte und Vorhaben sind aus Ihrer Sicht als nächstes dran?

PlaLi: Zunächst ist es wichtig, die begonnenen Projekte zu einem guten Abschluss zu bringen. Unsere Forderung aus dem Wahlkampf bleibt bestehen, jedes Jahr eine Ortsstraße zu sanieren. Dabei werden wir die Entwicklung der Gemeindefinanzen stets gut im Auge behalten.

Wo sehen Sie in Plankstadt den meisten Verbesserungsbedarf?

PlaLi: Wir hätten uns eine vollständige Umlegung und Bebauung des Neubaugebiets Antoniusquartier bis hin zur Mehrzweckhalle gewünscht. Diese Erweiterung ist absehbar und wird zu erneuten Kosten führen. Diese Gesamtprojektierung hätte auch im Hinblick auf zu erwartende Kostensteigerungen auf einen Wurf gemacht werden müssen. Wir sehen außerdem Bedarf an sozialverträglichem Wohnungsbau, der im Baugebiet Kantstraße Nord nur sehr schwer umzusetzen sein wird. Bei einer Verlagerung der Sportplätze wäre dies auf dem Sportgelände wesentlich besser möglich gewesen, zumal Teile der anzulegenden Infrastruktur schon vorhanden gewesen wären. Eine Ortsbildverschönerung – auch im Hinblick auf das Jubiläum 1250 Jahre Plankstadt 2021 – wäre aus unserer Sicht ebenfalls nötig, wozu auch die Kreiselgestaltung und weitere Bepflanzungsmaßnahmen gehören. Ferner halten wir eine Planung weiterer altengerechter Wohneinheiten für wichtig, da hier in Zukunft ein steigender Bedarf zu erwarten ist. Hier ist besonders an den Bereich nahe der Mehrzweckhalle als künftige Erweiterung des Antoniusquartiers zu denken, da hier auch durch die neuen Märkte – es sollen ja ein Vollsortimenter und ein Drogeriemarkt angesiedelt werden – eine Versorgungsmöglichkeit bestehen würde. Nötig ist auch die Ausweisung weiterer Gewerbegebiete (A!real III – Am Ochsenhorn), da zahlreiche Interessenten schon jetzt vorhanden sind. Vor allem in dieser Hinsicht ist auch ein zügiger und zeitnaher Breitbandausbau notwendig. Unbedingt beachten möchten wir, dass bei allen ÖPNV-Planungen die Kommune bei diesen Planungen einbezogen und beteiligt wird. Bei der effektiveren Überwachung des ruhenden Verkehrs im Ort an neuralgischen und bekannten Punkten ist für uns auch eine Verbesserung vonnöten.

Und wo ist die Gemeinde aus Ihrer Sicht gut aufgestellt?

PlaLi: Bei den Betreuungsangeboten für Kinder. Das SIP-Projekt (Senioreninitiative) ist gut angelaufen, das möchten wir weiter ausbauen und fördern. Außerdem sehen wir ein gutes Kulturangebot durch die Bücherei und das Kulturforum als gebeben.

Was als größeres Projekt ansteht und wo noch einiges zu entscheiden ist, ist die Sanierung und der Anbau an die Mehrzweckhalle. Was ist für Sie dabei wichtig?

PlaLi: Es ist dringend gutachterlich zu klären, welche Möglichkeiten bei der Frage der Mehrzweckhallensanierung bestehen. Eine gute Abwägung bei der Frage nach Sanierung oder Abriss ist vorzunehmen. Hier sei vor allem das Stichwort der Kostengegenüberstellung genannt. Die zeitnahe Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses zum Bau einer zweiten Halle ist auch wichtig.

Klimaschutz ist derzeit in aller Munde. Welches Potenzial sehen Sie dahingehend in Plankstadt?

PlaLi: Man könnte durch gute ÖPNV-Angebote die Bürger selbst als Klimaschützer mitnehmen. Wichtig ist auch eine gute Beratung und Förderung bei privaten energetischen Wohnungssanierungen, auf diesem Gebiet sollte man die Bürger gut informieren.

Wie sehen Sie die Entwicklung des Haushalts der Gemeinde? Ist diese für Sie tragbar?

PlaLi: Derzeit stellt sich der Haushalt als solide dar. Das Augenmerk ist allerdings stets darauf zu richten, dass auch künftig nicht über die Verhältnisse gelebt wird.

2021 gibt es in Plankstadt die große 1250-Jahr-Feier. Was würden Sie der Gemeinde zum Jubiläum wünschen?

PlaLi: Dass sich über das Jubiläumsjahr hinaus eine gute Dorfgemeinschaft etabliert, wie wir sie von der 1200-Jahr-Feier vor 50 Jahren kennen und in der sich alle Generationen wiederfinden und wohlfühlen. Das Ortsjubiläum sollte zukunftsweisend für eine intakte Gemeinde sein, in der die Neubürger gut integriert sind, das Vereinsleben gefördert wird und das ehrenamtliche Engagement der Bürger nicht nachlässt, sondern weiter ausgebaut und gefördert wird.



Verclas ist neuer Fraktionssprecher

PLANKSTADT.Die Fraktion der Plankstadter Liste setzt ihren Prozess der Verjüngung fort. Neben Rolf Hallwachs wurden mit Karolin Kolb und Nele Neidig zwei junge Plankstadterinnen in das Ratsgremium gewählt. In der Fraktion sind damit drei Generationen vertreten, heißt es in einer Pressemitteilung. Deren Wahl zeige, dass Verjüngungsaktionen von den Wählern anerkannt und belohnt werden.

Nun hat die PlaLi auch das Amt des Fraktionssprechers in jüngere Hände gelegt. Dies ist umso konsequenter, als der bisherige Fraktionssprecher Gerhard Waldecker vom Gemeinderat zum Ersten Bürgermeister-Stellvertreters gewählt wurde (wir berichteten) und eine Ämterhäufung wenig wünschenswert erschien. Fraktionsintern wurde beschlossen, dass Dr. Stephan Verclas neuer Fraktionssprecher sein wird. Er verfügt nach zehn Jahren Gemeinderatstätigkeit über die nötige Erfahrung und die erforderliche Eloquenz, wie er in der Vergangenheit oft bewiesen habe. Nach dem Motto „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ sei ein deutliches Signal für den Verjüngungsprozess der PlaLi gegeben. zg/uk

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 26.07.2019



Bild: Kobelke

Info – Stand als Dank an die Wählerinnen und Wähler

Im Gespräch mit der Bürgerschaft bleiben – das gehört zu den wichtigsten Aufgaben, die sich die Plankstadter Liste nach ihrem großartigen Wahlerfolg bei der Kommunalwahl im Mai gestellt hat. Es ist eine Sache, sich über die 8 Sitze im Gemeinderat zu freuen und als stärkste Fraktion in den neuen Gemeinderat einzuziehen. Eine andere Sache aber ist, auf Dauer das Vertrauen der Bürger durch ständige Ansprechbarkeit zu bestätigen und mit Leben zu füllen. Daher hatte die PlaLi durch einen Info-Stand auf dem Wochenmarkt – diesmal aber nach der Wahl – diese Bereitschaft bekundet. Sie dankte den Wochenmarkt - Besuchern, aber mit dieser Geste auch gleichzeitig all ihren Wählerinnen und Wählern für das in sie gesetzte Vertrauen.



Im Gespräch auf dem Markt wurden die bereits beschlossenen, teilweise umgesetzten und auch die künftig anstehenden Projekte der Gemeinde thematisiert und erläutert. Dabei kamen auch die von den Bürgern selbst angeregten Projekte zur Sprache und wie zu erwarten, ging es dabei vor allem um die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, ein Thema das vielen auf den Nägeln brennt. Es ging um Straßen- und Ortskernsanierung, Barrierefreiheit überall im Ort, Förderung der Vereine und Schulen und Erhalt des kleinen Hallenbades bei der Friedrichschule, gerade vor dem Hintergrund der bundesweit angemahnten Schwimmfähigkeit unserer Kinder; auch die Prüfung einer Schienenanbindung im Zuge des ÖPNV ist für viele ein wichtiges Thema. Dies und mehr wurde bereits im Entwicklungskonzept „Plankstadt 2040“ von den Bürgerinnen und Bürgern selbst angesprochen. Hier sucht die PlaLi das Gespräch mit den Bürgern und lädt in diesem Zusammenhang zu ihren monatlichen Politischen Stammtischen ein, die für alle offen sind und in deren Rahmen gerade diese Themen angesprochen und diskutiert werden können.



Köstliches Spargelessen in angenehmer Atmosphäre



Der Info – Stand fand am Tag nach dem PlaLi – internen und schon zur Tradition gewordenen Spargelessen statt, zu dem die Familien von Rolf und Martina Hallwachs sowie deren nachfolgende Generation Andreas und Natalie Hallwachs eingeladen hatten. Die Metzgerei Engelhardt hatte dazu eine opulente Schinkenplatte gespendet und die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher fand wie immer launige Dankesworte und überreichte kleine Präsente an die Familien Hallwachs und Engelhardt. Keine Frage, dass das Essen wie immer vorzüglich mundete und man bei angeregtem Gespräch gerne und lange zusammen war.




Herzlichen Dank ! Plankstadter Liste gewinnt Gemeinderatswahl.



Aus der Kommunalwahl 2019 am 26. Mai 2019 ist die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste mit 8 Gemeinderätinnen und Gemeinderäten – vier Frauen und vier Männer - als stärkste Fraktion hervorgegangen. Die Plankstadter Liste dankt allen Wählerinnen und Wählern, die uns im Vertrauen auf eine zukunftsorientierte Arbeit für Plankstadt ihre Stimmen gegeben haben! Wir sehen diesen Vertrauensbeweis der Wählerschaft als unsere Verpflichtung für eine konstruktive Arbeit für unser Plankstadt, unsere liebenswerte Heimatgemeinde. Als stärkste Gemeinderatsfraktion werden wir die anstehenden Aufgaben mit ganzer Kraft angehen, um die Ziele zu erreichen, die allen Bürgerinnen und Bürgern, den jungen wie den alten, den einheimischen und den zugezogenen gleich welcher Provenienz und Religion dient und die Gemeinde mit ihren Bürgerinnen und Bürgern weiter nach vorne bringt.

Ein herzliches Dankeschön allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich in den Dienst der Sache gestellt und die sich im Wahlkampf engagiert haben. Dank auch allen Mitgliedern und Freunden der PlaLi, die sich vor und hinter den Kulissen nach Kräften eingesetzt, ihre Freizeit geopfert und so zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.



Unser Wahlkampf war gekennzeichnet von viel Herzblut für unser Plankstadt; wir können auf eine ausgezeichnete Öffentlichkeitsarbeit unter Federführung von Mischa Acker, Ulrich Kobelke und Julienne Matthias – Gund zurückblicken und vor allem haben wir inhaltlich auf jegliche Polemik verzichtet, was die Wählerinnen und Wähler schätzten und was der politischen Kultur im Gemeinderat sicher guttun wird. Eine Wahl wird nicht auf den vorderen Plätzen gewonnen, das Wahlergebnis ist eine Leistung des gesamten Teams, denn erst die Summe aller Stimmen bestimmt den Erfolg. Und zu diesem Erfolg gehören nicht nur die Ratsmitglieder, sondern alle, die mit kandidiert haben.

Jeder hatte seinen Anteil am Wahlsieg und jedem gilt unser herzlicher Dank! Letztendlich aber waren es die Wählerinnen und Wähler, die durch ihr Votum die Arbeit der Plankstadter Liste in den zurückliegenden Jahren würdigten. Für sie alle werden wir arbeiten, für sie werden wir alles daransetzen, Plankstadt auf seinem guten Weg in die Zukunft zu führen. Es ist selbstverständlich, dass dies für alle Plankstädter Bürgerinnen und Bürger gilt, auch wenn sie andere politische Orientierungen vertreten.

Die Mehrheiten im Gemeinderat werden sich neu verteilen, junge Gesichter tauchen am Ratstisch auf und wie bisher werden wir gerade unsere jungen Leute in die politischen Denkprozesse und Entscheidungsfindungen verstärkt von Beginn an mit einbeziehen, denn junge und innovative Gedanken können kein Schaden für Plankstadt sein. Dies ist ein herausragendes Merkmal der PlaLi und dazu dienen auch unsere monatlichen politischen Stammtische, zu denen jedermann eigeladen ist, der sich für Plankstadt interessiert.

Mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat werden wir immer das Gespräch suchen, denn Kommunalpolitik muss fernab jeglicher Ideologie die Interessen und Bedürfnisse aller Plankstädter Bürger in den Vordergrund stellen. Dazu ist die PlaLi bereit und freut sich auf ein konstruktives Miteinander zum Wohle aller.



Die Fraktion der PlaLi setzt sich zusammen aus Rolf Hallwachs, Fredi Engelhardt, Dr. Ulrike Klimpel–Schöffler, Ulrike Breitenbücher, Nele Neidig, Karolin Kolb, Dr. Stephan Verclas und Gerhard Waldecker.



Kreistagswahl 2019

Infolge eines Eingabefehlers beim IT-Programm - ein Wahlbezirksergebnis war nicht übermittelt worden - musste das Wahlergebnis für den neuen Kreistag korrigiert werden: Jutta Schuster (CDU) lag danach mit 38 Stimmen Vorsprung vor der Oftersheimerin Annette Dietl – Faude und erhält damit wieder einen Sitz im neuen Kreistag. Gerhard Waldecker (PlaLi) fehlten für den Wiedereinzug ganze 24 Stimmen.




Informationen zum königlichen Gemüse aus erster Hand

Gespannt lauschten die PlaLi-Teilnehmer den Informationen von Rolf Hallwachs, denn auf seinem Hof Im Jungholz hatten sie sich eingefunden, um Interessantes über den Spargel zu erfahren. Nach Informationen über die rumänischen Erntehelfer ging es zum Spargelacker, wo er den Pflanzenaufbau und den Anbau erklärte. Hochinteressant seine Ausführungen zu den einzelnen Spargelsorten und deren Abnehmer, bei denen man private und kommerzielle Abnehmer unterscheiden muss. Jeder, der wollte, durfte sich dann mit Spargelstecher und Traufel bewaffnen, um selbst einige Stangen aus dem Boden zu holen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten erleichtern die heutigen Methoden und Hilfsmittel die Arbeit schon, wobei jedoch die Ernte selbst immer Handarbeit mit viel Bücken bleibt.

Zurück ging es in die Halle, wo die Reinigung, die Kühlung und die Sortierung der Spargel vorgenommen werden. Von dort gelangen die Spargel in den Hofladen, wo die Spargelschälmaschine den zahlreichen Kunden viel Arbeit abnimmt. Zum Abschluss der Veranstaltung hatte Martina Hallwachs noch zwei leckere Suppen aus weißem und grünem Spargel vorbereitet, die sich die Teilnehmer gerne schmecken ließen. PlaLi-Vorsitzende Ulrike Breitenbücher dankte dem Ehepaar Hallwachs für die freundliche Aufnahme, die vielen interessanten und neuen Informationen und nicht zuletzt für den lukullischen Abschluss. Ganz zum Schluss berichtete Rolf Hallwachs noch vom Tabakanbau für den weltweiten Shisha-Markt, dem zweiten Standbein für die Familie. Ein wirklich informativer Abend für die Teilnehmer

Spargel Hallwachs 2019.

Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)








Stammtisch der Plankstadter Liste

Zum monatlichen Politischen Stammtisch lädt die PlaLi am kommenden Mittwoch, den 15. Mai 2019 um 20 Uhr in die TSG Eintracht Vereinsgaststätte „Eviva“ ein. Dabei werden wie immer die Themen des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung vom 20. Mai sowie weitere aktuelle kommunalpolitische Themen besprochen. Es ist der letzte Stammtisch vor dem Wahltermin am 26. Mai und sicher gibt es auch dazu noch einiges zu diskutieren. Alle Mitglieder, alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Freunde der PlaLi sind wie immer herzlich eingeladen.




Die Plankstadter Liste vor der Wahl

Wie alle anderen Mitbewerber war auch die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste in den Monaten und Wochen vor der Wahl aktiv in der Öffentlichkeit vertreten und trug an Info-Ständen in Plankstadt, mit informativen Flyern, Berichten und anderen Aktionen dazu bei, dass den Wählenden die Ziele der Wählergruppe und der Bewerber näher gebracht werden konnten.

Wie aus der Liste und der Alterstruktur zu erkennen ist, ist es der PlaLi trefflich gelungen, einen Querschnitt durch die Plankstädter Bevölkerung zu präsentieren: Vertreten ist jung und älter, männlich und weiblich, unterschiedliche Berufsgruppen und unterschiedliches Engagement in der Gemeinde.

Viele Wählende haben bemängelt, dass die Listen so lang sind (in Plankstadt sind diesmal erstmals 22 Räte zu wählen) und eine Entscheidung auch eine gute Überlegung voraussetze, für die in der Wahlkabine am Wahltag zu wenig Zeit bleibt.

Deshalb unser Hinweis zur Wahl: - Die Stimmzettel für Gemeinderat und Kreistag werden allen Wählenden nach Hause geschickt.
- Die Wählenden können daheim in Ruhe überlegen und ihre Stimmen vergeben.
- Für den Gemeinderat hat jeder Wählende 22 Stimmen.
- Für den Kreistag hat jeder Wählende 6 Stimmen.
- Im Wahllokal müssen die mitgebrachten Stimmzettel dann nur noch in die entsprechenden Umschläge gestreckt werden.
- Bis zu 3 Stimmen können an einen Kandidaten / eine Kandidatin vergeben werden.
- Insgesamt aber nicht mehr als 22 Stimmen beim Gemeinderat und nicht mehr als 6 Stimmen beim Kreistag, sonst ist die Wahl ungültig!
- Bei der Europawahl hat jeder Wählende nur 1 Stimme. Deshalb gibt es diesen Stimmzettel erst im Wahllokal.

Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)



Wieder neue Gießkannen für Plankstädter Friedhof
Plankstadter Liste setzt Spendentradition fort.

Man mag darüber verwundert sein oder nicht, es bleibt Tatsache, dass sich zahlreiche Gießkannen auf dem Plankstädter Friedhof im Laufe der Zeit in Luft aufzulösen scheinen! Die Wählergemeinschaft der Plankstadter Liste hat deshalb dem Friedhof und damit den Friedhofsbesuchern auch in diesem Jahr wieder einige neue Gießkannen gespendet und diese am Montag an das Friedhofspersonal übergeben. Die Vertreter der Plankstadter Liste nutzten die Gelegenheit, sich von einigen Veränderungen auf dem Friedhof zu überzeugen; so wurden die hohen Bäume am Trunk’schen Familiengrab aus Sicherheitsgründen entfernt. Das Grab wurde übrigens als Denkmal eingestuft und steht somit unter besonderem Bestandsschutz. Hier hat auch Hermann Trunk, einer der Begründer der Freiwilligen Feuerwehr Plankstadt, seine letzte Ruhestätte.

Die Plankstadter Liste wird auch künftig ein aufmerksames Auge auf den Plankstädter Friedhof haben, denn das ist wohl das Mindeste, womit wir alle unseren Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren können. Ein Friedhof ist eben nicht nur Begräbnisstätte, sondern soll auch als Ort der Ruhe und Besinnung unter ästhetischen und pietätischen Aspekten ansprechend sein.

Ulrich Kobelke (Foto: Kobelke)







Die Kandidaten der Plankstadter Liste für die Gemeinderatswahl:



Sie finden unsere Kandidaten an folgenden Terminen:

Donnerstag, 9. Mai, Wochenmarkt - Stand
Samstag,11. Mai, Stand bei Getränkeservice Streck im Gewerbering 3
Donnerstag, 16. Mai, Wochenmarkt – Stand
Samstag, 18. Mai, Stand bei Findus in der Schubertstraße 36
Donnerstag, 23. Mai, Wochenmarkt - Stand
Samstag, 25. Mai, Stand bei Metzgerei Engelhardt im Waldpfad 10
Sonntag 26. Mai Wahlsonntag
Montag 27. Mai Auszählung und anschließendem Treffen im TSG Vereinshaus „EVIVA“


Frühlingsboten in Plankstadt

Es sieht ganz danach aus, als ob nun der Frühling auch in Plankstadt Einzug hielte: Am Ortseingang Plankstadt – Süd (beim Netto-Markt am alten Bahnhof) blühen auf dem ganzen Hang der Ostumgehung mit gelben Osterglocken! Über Jahre hinweg haben sich die Pflanzen im Boden gehalten, die einst die Plankstadter Liste in Eigenarbeit gepflanzt hatte. 10 Jahre ist das jetzt her. Sie wurden dann von den Gemeindegärtnern ergänzt und gepflegt, so dass Plankstadt nun seit langen eine attraktive Ortseinfahrt an dieser Stelle bekommen hat. Für den Einheimischen wie für die Gäste immer wieder ein schöner Anblick – und ein sicheres Zeichen, dass der Frühling da ist!

Ulrich Kobelke



Die PlaLi-Gemeinderäte Dr. Ulrike Klimpel – Schöffler, Dr. Stephan Verclas, Gerhard Waldecker, Ulrike Breitenbücher und Fredi Engelhardt am „Frühlings-Hügel“ an der Ortseinfahrt Plankstadt – Süd.




Nominierungsveranstaltung der Plankstadter Liste e.V.
Mit jungen Kräften auf gutem Weg in die Zukunft

Die Plankstadter Liste e.V. hatte zur Nominierung ihrer Gemeinderatskandidaten eingeladen und das Nebenzimmer der Gaststätte „Eviva“ platzte aus allen Nähten. „Verjüngung“ hatte sich die PlaLi auf ihre Agenda für die Wahl 2019 geschrieben und dass dies auf ganzer Linie gelungen war, zeigte ein Blick in den Raum. Die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher begrüßte alle, freute sich über den enormen Zuspruch und übergab das Wort gleich an ihren Stellvertreter Ulrich Kobelke, der an diesem Abend als Vorsitzender der Nominierungsversammlung fungierte. Er stellte zunächst fest, dass form- und fristgerecht eingeladen worden war und die Versammlung beschlussfähig war. Nach der Erläuterung des Procederes folgten dann die Abstimmungen – zunächst offen über das Wahlverfahren und dann geheim über drei Listenblöcke, die das Vorbereitungsteam nach reiflicher Überlegung und vielen Kontakten und Absprachen mit den potentiellen Kandidaten zusammengestellt hatte. Dies erleichterte die Wahl und die gute Vorarbeit zeigte sich in den Abstimmungsergebnissen, die alle einstimmig und damit ohne eine Gegenstimme waren.

Zum Abschluss der Nominierung war noch über die drei Kandidaten zur Kreistagswahl abzustimmen. Die PlaLi tritt hier zusammen mit den Freien Wählern aus Oftersheim und Eppelheim auf einer Liste an. Kreisrat Gerhard Waldecker erläuterte das Procedere und Versammlungsleiter Ulrich Kobelke ließ über die Kandidaten abstimmen. Auch hier wurden die drei Kandidaten Gerhard Waldecker, Ulrike Breitenbücher und Dr. Ulrike Klimpel – Schöffler einstimmig gewählt. Danach konnte er den offiziellen Teil der Versammlung schließen.





Zu der gelungenen Versammlung nahmen nach Ulrich Kobelke die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher und Fraktionssprecher Gerhard Waldecker Stellung. Ulrike Breitenbücher sprach ihrem Stellvertreter Ulrich Kobelke ein großes Lob für die zeitaufwändige und diffizile Vorbereitung der Versammlung aus. Viele Stunden hatte er organisatorische Arbeit geleistet, um an diesem Abend zügig und rechtlich abgesichert ein gutes Ergebnis zu erreichen. Auch lobte sie die intensive Arbeit und die vielen Gespräche von Dr. Ulrike Klimpel-Schöffler, Gerhard Waldecker und Ulrich Kobelke bei der Suche nach den Kandidaten, die letztlich so erfolgreich war.

Gerhard Waldecker betonte in seinen Schlussworten die absolute Ausgewogenheit der Liste, was das Verhältnis Frauen und Männer, jung und älter sowie eine große Mischung bei den Berufsgruppen anbelangt. Kurzum, der Plankstadter Liste hat mit ihren Kandidaten einen guten repräsentativen Querschnitt durch die Plankstädter Bevölkerung erreicht. Für viele gerade der neuen Kandidaten war absolut ausschlaggebend für ihre Bereitschaft zur Kandidatur, dass die Plankstadter Liste frei von Parteibindungen und Parteivorgaben ist. Auch aus diesem Grund ist die PlaLi nicht einmal im Dachverband der Freien Wähler, sondern kann sich ausschließlich auf die Belange Plankstadts und seiner Menschen konzentrieren. Ihrem Ziel der Verjüngung hat die PlaLi auch durch die Platzierung auf der Kandidatenliste gerade jüngerer Bewerber*innen Rechnung getragen. Dieses große Plus gilt es zu bewahren und mit Leben zu füllen, was in den kommenden Wochen bei der Zusammenstellung von Wahlaussagen geschehen wird. Mit Sicherheit ist es diese Nähe zur Heimatgemeinde, die viele zur Kandidatur bewogen hat und die auch auf den hinteren Listenplätzen ihre Verbundenheit dokumentieren wollen. Besonders auch diesen Kandidaten galt der Dank des Fraktionsvorsitzenden.

Ulrich Kobelke






Mit Volldampf ins Wahljahr 2019
Neujahrsempfang der Plankstadter Liste

Alle guten Wünsche begleiten die PlaLi-Familie ins Jahr 2019, das ja ein Wahljahr ist und somit besondere Herausforderungen mit sich bringt. Dies betonten in ihren Worten die Vorsitzende Ulrike Breitenbücher als auch Fraktionssprecher Gerhard Waldecker. Ganz besonders freuten sich beide, dass auch mehrere der neuen und jungen Kandidatinnen für die Gemeinderatswahl sowie Alt-Bürgermeister Jürgen Schmitt gekommen waren.

Die Entscheidung zur Kandidatur bei der PlaLi stimme hoffnungsvoll, zeugt sie doch von einem wachsenden Interesse an einer zukunftsorientierten Arbeit der Plankstadter Liste zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Ulrike Breitenbücher wies dabei besonders auf den guten Zusammenhalt innerhalb der PlaLi hin, der immer jedem seinen Freiraum belässt. Jeder soll sich mit seinen Ideen und Talenten einbringen können, dabei sollen Toleranz und Akzeptanz bei den Werten der PlaLi ganz oben stehen. Die Vorsitzende sprach herzliche Dankesworte an alle aus, die sich das Jahr über für die Belange der Wählergemeinschaft eingesetzt hatten. Ganz besonders dankte sie den Spendern, der Metzgerei Engelhardt, der Familie Waldecker und der Bäckerei Gehrig sowie Horst Kolb, der immer wieder seine Räumlichkeiten für den Neujahrsempfang zur Verfügung stellt.

Gerhard Waldecker ließ die wichtigsten Projekte der Gemeinde aus Sicht des Gemeinderats Revue passieren – vom Sportstättenbau über Rathaussanierung bis zum Bau auf dem Adler-Areal. Er betonte, dass die PlaLi alle beschlossenen Projekte konstruktiv begleite, auch wenn sie manchmal andere Vorstellungen vertrete. Dies gehöre für die PlaLi zum Grundverständnis demokratischen Handelns. Eine kritische Begleitung sei besonders im Hinblick auf die Kostenentwicklung der Projekte wichtig.

Beim Blick über die Ortsgrenze hinaus sei dies im Zweckverband besonders bei der Kostenentwicklung der neuen Schimper – Gemeinschaftsschule von Wichtigkeit. Im Hinblick auf die Bereitstellung sozial verträglicher Wohnungen hatte die PlaLi andere Vorstellungen, die beispielsweise bei einer Sportstättenverlagerung besser umzusetzen gewesen wären. Verbilligte Grundstückspreise – wie verschiedentlich blauäugig gefordert – seien auf dem Immobilienmarkt nur schwer vorstellbar; zielführende Ideen zur Finanzierung günstiger Wohnungen seien aber nicht genannt worden – außer Forderungen eben nichts gewesen! Wobei man wissen müsse, dass Plankstadt mit den Baulandpreisen sowieso schon gegenüber den Nachbarn am unteren Ende der Skala rangiere.





Als zukunftsweisende Entscheidung zugunsten der Sicherheit des Nachwuchses bewerte die PlaLi die Entscheidung zum Erhalt des kleinen Schwimmbades bei der Friedrichschule trotz erheblichen finanziellen Aufwands. Abgesehen von diesen und anderen Kostenfragen sei Plankstadt aber auf einem guten Weg in die Zukunft, auch dank der Neuauflage bereits früher geplanter Projekte, deren Umsetzung einer Ratsmehrheit bis vor kurzem noch undenkbar erschien.

Auch dankte er allen, die sich im Wahljahr für eine Kandidatur zum Gemeinderat entschieden hatten, besonders denen, die zum ersten Mal den Entschluß gefasst haben, an der Zukunft einer liebenswürdigen und gut aufgestellten Heimatgemeinde mitarbeiten zu wollen.

Noch ist etwas Zeit, aber in Kürze wird die PlaLi den Wählerinnen und Wählern eine attraktive Liste präsentieren und mit einem anspruchsvollen Wahlprogramm aufwarten können. – Im Hinblick auf die Gestaltung der 1250-Jahrfeier der Gemeinde im Jahr 2021 versprach er sich eine aktive Mitarbeit, besonders der jüngeren Generation.

Bei einem schmackhaften Buffet und angenehmen Gesprächen nahm der gelungene Abend seinen Lauf.

Ulrich Kobelke